Um 10: DAX startet mit Schwung in die Woche – US-Zinswende abgesagt

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Nach den schwachen Daten zum Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten im zweiten Quartal ist die am Markt veranschlagte Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinsanhebung der Federal Reserve im Dezember von 60 auf 30 Prozent gesunken. Die Zinswende in den USA ist damit quasi abgesagt.

In Kombination mit einem besseren Caixin-Einkaufsmanagerindex für China im Juli erreichten die asiatischen Börsen heute ein Zwölfmonatshoch. Fonds setzen derzeit auf amerikanische und asiatische Aktien, weil sich dort ein Brexit wahrscheinlich am wenigsten auswirken sollte.

An der Börse machen seit Tagen Gerüchte über eine Ausweitung des QE-Programms der Europäischen Zentralbank die Runde. Diese Fantasie könnte dafür sorgen, dass der Deutsche Aktienindex seinen Schwung von heute auch in den kommenden Tagen nutzen kann, um weiter in Richtung 11.000 Punkte zu steigen. Noch hinken europäische Aktien dem US-Markt kräftig hinterher, weil Fonds vor den Folgen des Brexit und wegen der Schwäche des Bankensektors einen Bogen darum machten.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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