Before the Bell: Zurückhaltender Handel, DAX und US-Futures kaum verändert

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Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich zur Wochenmitte mit zurückhaltenden Tendenzen. Der Leitindex DAX notiert weiterhin um die charttechnisch wichtige Marke von 5.600 Punkten. Von Seiten der Konjunkturdaten kamen nach dem schwachen ifo-Index gestern erneut keine positiven Impulse. Das GfK-Konsumklima zeigt sich im März mit einem geringen Verlust von 0,1 Zählern nahezu stabil. Zudem prognostiziert der Gesamtindikator für März 2010 einen Wert von 3,2 Punkten nach revidiert 3,3 Zählern im Februar dieses Jahres, was der fünfte leichte Rückgang in Folge wäre. Schuld ist die fehlende Konsumfreude der Verbraucher.

Äußerst positive Nachrichten kamen dagegen von den DAX-Werten Fresenius und der Tochter FMC. Beide Aktien gehören mit Zugewinnen von über drei Prozent zu den Tagesgewinnern.

Bilfinger Berger: Aktie setzt Talfahrt fort

Die Aktie des Baukonzerns Bilfinger Berger wird für viele Anleger inzwischen zum roten Tuch. Nachdem die negativen Schlagzeilen um Pfusch am Bau nicht nachlassen, trennen sich immer mehr Anleger von dem MDAX-Wert. Und das vollkommen zurecht. Denn die finanziellen Folgen von Schadenersatzforderungen sind nach wie vor nicht abzusehen. Hinzukommt der Imageschaden, der dem Mannheimer Unternehmen wohl vor allem im Ausland auf absehbare Zeit den Zugang zu lukrativen Neuaufträgen verbauen wird. Erstaunlicherweise halten Deutsche Bank und das Bankhaus Lampe an ihrer Buy-Einschätzung fest. Hier werden die Folgen als nicht so dramatisch angesehen. Egal wie man zu der Aktie steht, sollte man Neukäufe erst dann andenken, wenn sich der mediale Sturm gelegt hat. Oder sich gleich den Wettbewerber HOCHTIEF näher ansehen. Während die Aktie von Bilfinger Berger heute erneut fast 7 Prozent verliert, hält sich die HOCHTIEF-Aktie stabil. Hier sorgt auch in schwierigen Zeit die wertvolle Leighton-Beteiligung für eine Kurs-Absicherung nach unten.

US-Futures vor Bernanke-Bericht kaum verändert

An der Wall Street wartet man gespannt auf den Halbjahresbericht von Fed-Chef Ben Bernanke vor dem Kongress. Von Seiten der Konjunkturdaten werden lediglich die Verkäufe neuer Häuser für Januar erwartet. Bei den nachbörslichen Zahlen werden ebenfalls keine Highlights erwartet. So notieren die US-Futures kaum verändert. Der S&P 500 notiert 0,1 Prozent fester und der NASDAQ gewinnt 0,3 Prozent. In Frankfurt gewinnt der DAX 0,1 Prozent auf 5.610 Punkte.


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