Die etwas andere Zahl: Deutsche stecken 1.032 Euro pro Sekunde ins Sparschwein

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Wo parken Sie eigentlich Ihr Geld? Die neuesten Daten zum deutschen Geldvermögen sind verblüffend und erschreckend zugleich. Wir Deutsche haben es anscheinend mit dem Zusammenhang von Kopfkissen, Inflation und Aktiendepot immer noch nicht kapiert.

Einmal mehr bringen wir zuerst nur die nackten Daten. Fangen wir an: Das Geldvermögen der Deutschen wächst derzeit um ca. 2.176 Euro – pro Sekunde. In einer Minute sind dies rund 130.560 Euro. Das entspricht einem Gewicht von 979,2 Kilogramm in 1-Euro Münzen. Das Portal Tagesgeldvergleich.net hat dazu auf deiner Page eine schöne Vermögensuhr. Hier wird die Entwicklung des Geldvermögens der Deutschen auf Basis der aktuellen Quartalszahlen der Bundesbank berechnet.

Soweit die Daten. Nun die Erkenntnis daraus. Zunächst einmal die eigentlich gute daran: Die deutschen Sparer legen weiterhin einen großen Teil ihres Geldes auf die hohe Kante. Umgerechnet in die Vermögensuhr: Der Zuwachs zwischen dem 4. Quartal 2015 und dem 1. Quartal 2016 beträgt ca. 1.032 Euro pro Sekunde bei täglich verfügbaren Einlagen und Bargeld. Das entspricht einem Sparschwein, welches mit 7,74 Kilogramm 1-Euro-Münzen pro Sekunde gefüllt wird.

Ebenfalls erfreulich ist: Auf die seit Monaten sinkenden Renditen von Anleihen reagieren Anleger ebenfalls wie erwartet. Die Nachfrage nach festverzinslichen Wertpapieren sinkt um 340 Euro pro Sekunde – der Trend bleibt erhalten. Zwischen dem 3. und 4. Quartal 2015 war der Rückgang mit 528 Euro pro Sekunde allerdings noch etwas höher. Nach Angaben der Bundesbank besitzen die Deutschen am Ende des 1. Quartals 2016 ein Rekord-Geldvermögen von rund 5,3 Billionen Euro. Neben den risikoarmen Anlagen wie Tagesgeld setzen die Anleger inzwischen vermehrt auf Aktien und Anteilsrechte. Leider sind aber bekanntlich die Gelder auch in so gebührenfressenden Produkten wie Fonds, etc. investiert. Lassen Sie das sein.

Wir unterschreiben den Ratschlag von Tagesgeldvergleich.net: „Wir empfehlen zwei bis drei Monatseinkommen täglich verfügbar zu halten.“ Das restliche Geld wiederum in Fonds-Sparpläne zu stecken, sehen wir – auch für Wertpapier-Einsteiger – keineswegs als ideal an. Die Mär, dass ein Investment in Aktien schwer und zu riskant sei, haben viele Investoren vielfach widerlegt. Fangen Sie einfach an bei „B“ wie Buffett und gehen Sie bis „S“ wie Soros. Da gibt es genügend Beispiele…

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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