Rosenbauer sucht neue Wege

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Bildquelle: Pressefoto Rosenbauer

In den vergangenen Jahren hatten die Wachstumsmärkte Asiens und ganz besonders im Nahen Osten für gute Geschäfte beim österreichischen Feuerwehrtechnikhersteller Rosenbauer (WKN: 892502 / ISIN: AT0000922554) gesorgt. Damit scheint es nun vorbei zu sein. Nur gut, dass sich die Erde weiterdreht.

Im zweiten Quartal sorgten politischen Unruhen und der niedrige Ölpreis für einen Rückgang der Nachfrage nach Feuerwehrausstattungen in dieser Region. Aus diesem Grund rechnet man bei Rosenbauer nicht mehr damit, im Geschäftsjahr 2016 eine Ergebnisverbesserung im Vorjahresvergleich bewerkstelligen zu können. Stattdessen wird ein Ergebnis in der Dimension des Vorjahres erwartet. Allerdings kann sich Rosenbauer derzeit weiterhin auf eine positive Entwicklung auf den Feuerwehrmärkten in Europa und den USA verlassen.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Darüber hinaus weitet Rosenbauer seine Geschäftsaktivitäten aus. Gemeinsam mit dem italienischen Hersteller CTE SpA mit Sitz in Rovereto wird ein Joint Venture für das Hubrettungsbühnengeschäft gegründet. An der neuen Gesellschaft hält Rosenbauer 70 Prozent. Dabei geht es insbesondere um einen zusätzlichen Absatzmarkt für technisch und qualitativ hochwertige Hubrettungsbühnen vorwiegend für den internationalen Markt. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob solche Meldungen das Potenzial haben, für eine Erholung der Rosenbauer-Aktie zu sorgen, nachdem diese infolge der Unsicherheiten in einigen wichtigen Absatzmärkten und der zuletzt ausgesprochenen Gewinnwarnung unter Druck geraten war.

Bildquelle: Pressefoto Rosenbauer


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