Pokémania und eine echte Alternative zur Nintendo-Aktie

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Welches ist die meistgehandelte Aktie vieler Online-Trading-Plattformen in den letzten Wochen? Die Antwort gibt es indirekt in der Überschrift dieses Beitrages. Nintendo (WKN: 864009 / ISIN: JP3756600007). Die Pokémania ist allgegenwärtig. Die Aktie jedoch überbewertet. Es gibt eine charmante Alternative dazu.

Wir lesen eigentlich nicht so oft Kommentare zu irgendeiner Aktie von Trader-Strategen. Die eigene Recherche ist uns meistens lieber. Aber in diesem Fall dachten wir uns, dass der Kommentar der Saxo Bank wirklich interessant ist.

„Angesichts des hundertzehnprozentigen Wachstums der Aktie in sehr kurzer Zeit sollten sich Anleger fragen, ob für Nintendo wirklich eine derart hohe Bewertung gerechtfertigt ist. Der Gedanke liegt nahe, dass sich die Aktie genauso in einer Augmented Reality befindet, wie die Pokémon im Spiel“, sagt Peter Garnry, leitender Aktienstratege bei der Saxo Bank. Fakt ist:

Viele Anleger konnten von der jüngsten Rallye profitieren. Aber „dennoch hat die Aktie ihren Höhepunkt erreicht und Anleger sollten jetzt darüber nachdenken, die Aktie zu shorten. So können sie von Kursverlusten profitieren, sobald Nintendo wieder auf ein angemesseneres Level fällt“, sagt Garnry.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Laut Garnry erziele das Spiel einen durchschnittlichen Erlös pro User (ARPDAU) von 0,25 US-Dollar. Das sei 0,05 US-Dollar mehr, als der bisherige Rekordwert von 0,20 US-Dollar von King Digital’s Candy Crush. „Selbst wenn PokémonGo einen Wert von einer Milliarde aktiver Nutzer erreichen sollte – und seinen ARPDAU-Wert auf 0,50 US-Dollar verbessert – rechtfertigt dies immer noch nicht die derzeitige Bewertung. Damit die Rechnung aufgeht, müsste Nintendo bisher noch nicht absehbare Einnahmequellen auf mobilen Geräten entwickeln. Das Potential für Werbung und ähnliche Monetisierungsmöglichkeiten ist groß, aber was hierbei unter dem Strich herauskommt, ist noch sehr unsicher“, sagt Garnry abschließend.

Nun muss man ja das Thema Nintendo nicht gleich komplett abschreiben. Es gäbe da eine charmante Alternative – bei der jeder Anleger vom aktuellen Spiele-Hype profitieren könnte. Eine Protect Multi Aktienanleihe Quanto auf Nintendo, UBISOFT Entertainment (WKN: 901581 / ISIN: FR0000054470) und Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4 / ISIN: US00507V1098).

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Ein paar Details dazu: Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am 22. August 2018 fällig (Rückzahlungstermin). Der Anleger erhält am Rückzahlungstermin unabhängig von der Wertentwicklung der Basiswerte eine Zinszahlung in Höhe von 10,00000% p.a. auf den Nennbetrag (EUR 1.000,00). Damit wir hier nichts falsches posten – hier sind die Daten:
ISIN: DE000VN2VGH1
WKN: VN2VGH
Zeichnungsfrist: 14. Juli 2016 bis 15. August 2016 (16:00 Uhr Frankfurt am Main)
Mehr Details zu dieser Anleihe finden Sie hier.

Das Coole daran: Jeder Anleger, der mit auf diesem fahrenden Game-Hype-Zug sein möchte, ist auch drauf. Nur eben mit einer Aktienanleihe. Und das gleich bei allen derzeit bekannten Game-Aktien. Wie eine solche Aktienanleihe funktioniert zeigen wir Ihnen hier noch einmal ausführlich. In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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4 KOMMENTARE

  1. […] Die Topwerte im DAX sind am Mittag die Deutsche Telekom, Merck und Vonovia. Die T-Aktie kann dabei von den erwarteten starken Zahlen der US-Tochter T-Mobile US profitieren. Am Indexende leidet die Lufthansa weiter unter der jüngsten Gewinnwarnung. Bei thyssenkrupp ist klar, dass das Stahlunternehmen von der Konzern-Neuausrichtung profitieren wird. Von Interesse ist heute zudem Paypal. Neben starken Zahlen sorgt auch eine Zusammenarbeit mit Visa für gute Laune. Beim FANG-Mitglied Netflix wird weiterhin über die Bedeutung der schwachen Quartalszahlen nachgedacht. Ferner spielt heute auch die Pokémania und die Suche zu einer echten Alternative zur Nintendo-Aktie ein Rolle. […]

  2. […] Schon bevor Nintendo auf einen möglicherweise „begrenzten Einfluss“ von „Pokémon Go“ auf seine Gewinne verwiesen hatte, konnte man den Eindruck gewinnen, dass Anleger mit ihrem Jubel ein wenig über das Ziel hinausgeschossen waren. Ein Grund, warum die Kursstürze der Nintendo-Aktie nun umso deutlicher ausfallen. Schließlich hat das Unternehmen abseits von „Pokémon Go“ mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Dazu gehört insbesondere der Umstand, dass Smartphone-Spiele der traditionellen Videospieleindustrie Konkurrenz machen und Nintendo mit „Pokémon Go“ einen ersten eigenen Erfolg feiern konnte. Weitere Blockbuster-Spiele sind nicht garantiert. Daher sollten Nintendo-Anleger starke Nerven mitbringen und sich auch nach Alternativen umschauen. […]

  3. […] Schon bevor Nintendo auf einen möglicherweise „begrenzten Einfluss“ von „Pokémon Go“ auf seine Gewinne verwiesen hatte, konnte man den Eindruck gewinnen, dass Anleger mit ihrem Jubel ein wenig über das Ziel hinausgeschossen waren. Ein Grund, warum die Kursstürze der Nintendo-Aktie nun umso deutlicher ausfallen. Schließlich hat das Unternehmen abseits von „Pokémon Go“ mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Dazu gehört insbesondere der Umstand, dass Smartphone-Spiele der traditionellen Videospieleindustrie Konkurrenz machen und Nintendo mit „Pokémon Go“ einen ersten eigenen Erfolg feiern konnte. Weitere Blockbuster-Spiele sind nicht garantiert. Daher sollten Nintendo-Anleger starke Nerven mitbringen und sich auch nach Alternativen umschauen. […]

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