SAP und die neuen Chancen wegen des Brexit

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Bildquelle: Pressefoto SAP SE / Stephan Daub

Europas größter Softwarekonzern SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) hat Bilanz gezogen und ist zugleich auf alles vorbereitet, was da so kommen kann. Stichwort Brexit und der künftige Lizenzverkauf in Großbritannien.

Im letzten Quartal konnte SAP beim Umsatz solide zulegen. Die Gesamtumsätze stiegen um fünf Prozent auf 5,2 Mrd. Euro, wie aus dem Quartalsbericht hervorgeht. Den Gewinn konnte man.überdurchschnittlich steigern. Nach Steuern verdiente das Unternehmen 813 Mio. Euro – nach 469 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Eine solide Bilanz von SAP.

Für die Zukunft ist man bei SAP optimistisch. Auch was den Brexit angeht. Denn das Geschäft läuft in allen Ecken Europas gut- teilweise legte man zweistellige Wachstumsraten in vielen Ländern hin. Der Brexit wird bei SAP eher als Chance angesehen, das nun regulatorische und rechtliche Fragen viele Gespräche mit Kunden und daraus könnten sich neue Engagements ergeben.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Die SAP-Aktie ist wie der Cloud-Pendant Microsoft jüngst wieder in den Aufwärtstrend zurückgekommen. Der GD200 ist im grünen Terrain, die Aktie von vielen Analysten zuletzt als „Kauf“ eingestuft worden.

Quelle: de.4-traders.com
Quelle: de.4-traders.com

Auf Sicht der letzten zwölf Monate hat man bisher auch nicht viel verpasst. Ein magerer Gewinn von knapp 6 Prozent steht zu Buche – da würde sich jetzt aus Sicht der Charttechnik und der Nachrichtenlage durchaus der Aufbau einer kleineren Position (wieder) lohnen. Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich auch ein Mini Future – Bull auf die SAP-Aktie (WKN: HU1LC2 / ISIN: DE000HU1LC26) an.

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Bildquelle: Pressefoto SAP SE / Stephan Daub


3 KOMMENTARE

  1. […] Altehrwürdige Stahl-Hersteller wie thyssenkrupp haben in der Regel einen schlechten Ruf, weil sich Stahl zu einem Allerweltsprodukt mit hoher Überproduktion entwickelt hat. Doch der DAX-Konzern ist inzwischen ein diversifizierter Industriekonzern, der sich anschickt, seine Stahlaktivtäten zu veräußern. Mehr dazu hier. Europas größter Softwarekonzern SAP hat Bilanz gezogen und ist zugleich auf alles vorbereitet, was da so kommen kann. Stichwort Brexit und der künftige Lizenzverkauf in Großbritannien. Unsere Einschätzung dazu hier. […]

  2. […] Altehrwürdige Stahl-Hersteller wie thyssenkrupp haben in der Regel einen schlechten Ruf, weil sich Stahl zu einem Allerweltsprodukt mit hoher Überproduktion entwickelt hat. Doch der DAX-Konzern ist inzwischen ein diversifizierter Industriekonzern, der sich anschickt, seine Stahlaktivtäten zu veräußern. Mehr dazu hier. Europas größter Softwarekonzern SAP hat Bilanz gezogen und ist zugleich auf alles vorbereitet, was da so kommen kann. Stichwort Brexit und der künftige Lizenzverkauf in Großbritannien. Unsere Einschätzung dazu hier. […]

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