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Die Börsenblogger um 12: DAX unter 10.000 Punkten, Deutsche Bank und thyssenkrupp unter Druck

Der DAX kann nach dem Überwinden der 10.000er Marke nicht an diese Aufwärtsbewegung anknüpfen. Die 200-Tage-Linie erwies sich als zu großer Widerstand. Es dürfte eine Zeit der Konsolidierung folgen.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -1,2% 9.940
MDAX -0,1% 20.620
TecDAX -0,3% 1.640
SDAX +0,0% 8.994
Euro Stoxx 50 -1,2% 2.915

Die Topwerte im DAX sind adidas und Vonovia als einzige Aktien mit grünen Vorzeichen. Größte Verlierer sind thyssenkrupp und Deutsche Bank. In beiden Fällen gibt es keine aktuellen Nachrichten. Jedoch sind beide Aktien zuletzt gut gelaufen. Im Fokus steht u.a. Zalando. Der Online-Händler lässt mit seinen Zahlen die Aktionäre hoffen. Im Rahmen der US-Berichtssaison stehen außerdem einige Zahlen auf der Agenda. Während Netflix Probleme mit dem Wachstum hat, hoffen Anleger bei IBM seit langem wieder auf bessere Zeiten. Derweil hat sich wieder einmal gezeigt, warum Yahoo eigentlich nicht ins Depot gehört.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Dienstagmittag leicht gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1067 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Montagmittag auf 1,1053 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9047 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Dienstagmittag uneinheitlich. Zuletzt war WTI mit 45,22 US-Dollar je Barrel 0,1 Prozent teurer, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 0,2 Prozent auf 46,84 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.333 US-Dollar je Unze (+0,5 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein negativer Trend ab, da sich die Futures mit Abschlägen zeigen:

Dow Jones Future -0,2% 18.424
NASDAQ-Future -0,3% 4.596
S&P500-Future -0,3% 2.153

Auch am Dienstag bringt die US-Berichtssaison spannende Veröffentlichungen zu Tage. Neben dem Finanzkonzern Goldman Sachs werden auch der Konsumgüterriese Johnson & Johnson und der Software-Riese Microsoft Zahlen bekannt geben. In allen drei Fällen rechnen Analysten mit sinkenden Gewinnen. Besonders drastisch bei Goldman Sachs.

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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