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Warum die Altersvorsorge in Deutschland ein heißen Eisen bleibt…

Es ist Sommer- und damit auch Urlaubszeit. Da beschäftigt sich keiner gerne mit so Themen wie Altersvorsorge – dann doch lieber den MP3-Player am Strand anschalten. Die eine oder andere Minute sollte aber sich jeder dem leidigen Thema widmen. Es geht um Ihr Geld….

Gehören Sie auch noch zu dieser Gattung? Wir meinen, zu den Deutschen, die noch immer nur auf die gesetzliche Rente setzen? Nach dem Motto „ich lebe jetzt und heute, was kümmert mich meine Rente?“. Wenn es so ist – oups oder au Backe. Andererseits:

Es ist irgendwo auch verständlich. Das Thema Altersvorsorge taucht nur ganz selten einmal ohne irgendwelche Produkt-Pressemitteilungen von irgendwelchen Versicherungs- und Finanzdienstleister auf. Erst ein schöner Teaser am Anfang – damit der Leser auch „hängenbleibt“ – und dann die Produkt-Klatsche. Verständlich, dass kein Verbraucher da so recht Lust hat, das Thema einmal näher zu beleuchten. Das sollten Sie aber, denn die Fakten sind die folgenden:

Fakt 1. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Zukunft der Altersvorsorge in der Öffentlichkeit zwar lebhaft diskutiert. Doch so richtig ändern tut sich nichts.

Fakt 2. Aufgrund der demografischen Entwicklung geht die Zahl der Beitragszahler in die gesetzliche Rentenkasse zurück und die Zahl der Rentenempfänger wächst. Daraus folgt Fakt 3.

Fakt 3. Die staatliche Rente wird in Deutschland durch die betriebliche Altersversorgung und die private Vorsorge ergänzt.

Wenn Sie jetzt einmal in Google die Begriffe „Altersvorsorge“ eingeben – dann kommen Sie an den Kern des eigentlichen Problems. Da finden sich im Anschluss weitere Begriffe wie Basisversorgung und Zusatzversorgung in Verbindung mit Rürup, Riester, Direktversicherung, Riester-Fondssparplan Riester-Banksparplan oder Wohn-Riester.

Und nicht zu vergessen: Fonds und deren Sparpläne. Sie werden dann in diesem Zusammenhang Sätze wie diesen finden: „Für ein zusätzliches Einkommen im Ruhestand kommen beispielsweise ungeförderte Fonds-Sparpläne, Kapitallebensversicherungen und Banksparpläne in Frage“ oder diesen „An Investmentfonds führt aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile kein Weg vorbei.“

Jetzt sind wir am Kern des Problems „Altersvorsorge in Deutschland“ angekommen. Sie werden selten bis NIE beim alleinigen Google-Begriff „Altersvorsorge“ etwas von Direkt-Investments in Aktien oder ETFs lesen. Sollten Sie aber.

Denn im gleichen Atemzug kann jeder Anleger auf die Statistik-Seite des Fonds-Verbandes BVI gehen und die Performance der Fonds-Gattungen mit einem simplen reinen ETF-Produkt (bspw. auf den DAX) auf Jahre vergleichen. Das Ergebnis wird Sie verwundern – und mal abgesehen von den ganzen Gebühren – die übrigens nicht nur bei Fonds auftauchen, sondern auch in Ihrem Riester & Co. versteckt sind. Die Riester-Anbieter arbeiten schließlich nicht für Luft und Liebe.
Es gibt also genügend Gründe, DIREKT in Aktien zu investieren. Und das beste Argument für diese Assetklasse können Sie sich auf jedem Finanzportal anschauen – den Langfristchart vom DAX. Ein Vermögensaufbau mit Aktien (- und damit eine gute finanzielle Zukunft) ist viel einfacher als viele denken.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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