It´s Summertime: Von Rekordtiefs und All-Time-Highs

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Von einem der bekannten Sommerlöcher können wir dieses Jahr an den weltweiten Börsen nun wahrlich nicht sprechen. Es gibt Themen en Masse. Lesen Sie, warum Sie aber trotzdem ganz cool und gelassen in Ihren Urlaub gehen können und warum sich die Börsen-Welt weiterdrehen wird.

Das ist doch mal ein spannendes Szenario, das sich uns dieser Tage an den internationalen Finanzmärkten aufzeigt! Auf der einen Seite beispielsweise die unrentablen (und fast schon dem Untergang geweihten) Staatsanleihen mit immer neueren Rekordtiefs. Auf der anderen Seite ein Aktienmarkt, in dessen Berichtserstattung zwar gefühlt jedes zweite Wort etwas mit Brexit und Angst zu tun hat, der aber neue historische Bestmarken erfüllt. Ist das alles noch normal? Wir haben nicht wirklich eine Antwort auf diese Frage, wissen aber sehr wohl:

Aktien, also Sachwerteinvestments bleiben Trumpf. Das Thema Staatsanleihen ist in diesen Tagen und Monaten so interessant wie Grillen bei Hagel. Schauen wir ganz nüchtern auf die Daten. Fast 80 von über 180 Laufzeiten von Staatsanleihen aus 29 europäischen Ländern sind inzwischen unter die Nulllinie gerutscht. Wir sprechen hier von den Staatsanleihen mit Laufzeiten von 1 bis 10 Jahren. Selbst unsere gute alte Bundesanleihe mit einer Laufzeit von 15 Jahren hat eine negative Rendite vorzuweisen. Also Staatsanleihen? Dann lieber das Geld unter das Kopfkissen. Aber bitte – wenn möglich in Euro! Stichwort Währungen:

Bleiben Sie dem Euro treu

Der Brexit-Schock hat das Währungs-Karussell ganz ordentlich in Schwung gebracht. Das britische Pfund ist von seinen Höchstständen soweit entfernt, wie die die Fußball-Nationalelf der Briten vom Einzug in ein Finalspiel irgendeiner EM oder WM. Erinnern Sie sich noch an den Diskussionen vor gut einem Jahr? Als der Dollar und der Euro als Währungsreserve madig gemacht worden sind und das Pfund oder gar der Yuan als „die“ Währungen dargestellt worden sind? Das Thema scheint wohl erst einmal durch. Was bleibt also?

Der Aktienmarkt! In dem ganzen Krisengerede hat es der breite S&P500 Anfang dieser Woche an der Wall Street geschafft, ein neues All-Time-High zu markieren. Und auch der Dax kämpft sich wieder in fünfstellige Gefilde – da werden sich manche ärgern, die sich vor gut vier Wochen ohne Sinn und Verstand von Ihren Wertpapieren getrennt haben. Denn die DAX-Verluste vom Brexit-Crash sind fast wieder eingeholt. Was lernen wir daraus (oder besser: sollten wir lernen)?

Börse ist zwar nicht ganz einfach zu verstehen, aber auch keineswegs zu schwer. Langfristig macht auf dem Parkett jeder seine Rendite. Allen Brexit-Schocks, Pfund-Tiefständen, Konjunktursorgen, Öl-Spekulationen, etc. zum Trotz….

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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