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Nordex: Wen interessiert schon der „Brexit“?

Bereits vor etwas mehr als einer Woche hieß es an dieser Stelle, dass der Hamburger Windturbinenhersteller Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) den „Brexit“ nicht zu fürchten braucht. Jetzt wurde diese Einschätzung bestätigt.

In einem Interview mit der „Börsen-Zeitung“ deutete Vorstandschef Lars Bondo Krogsgaard an, dass der „Brexit“ kaum negative Folgen für das Nordex-Geschäft haben würde, da man die eigenen Wachstumsmärkte in Europa ohnehin anderswo sieht. Außerdem gäbe es da noch die Übernahme von Acciona Windpower (AWP) aus Spanien zur Stärkung der internationalen Präsenz. Wie gut es derzeit außerhalb des britischen Marktes für Nordex läuft, zeigt ein Blick nach Finnland. Dort konnte das TecDAX-Unternehmen für seinen Windpark „Kivivaara-Peuravaara“ weitere Bestellungen entgegennehmen. Der Windpark im Nordosten des Landes wird um sechs Anlagen des Typs N131/3000 erweitert.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Auch wenn sich die negativen Auswirkungen des „Brexit“ auf das Nordex-Geschäft in Grenzen halten sollten, konnte sich die im TecDAX gelistete Aktie den infolge des britischen Referendums ausgelösten Börsenturbulenzen nicht entziehen. Allerdings gelang dies nicht vielen Titeln. Auch deshalb sollten Investoren die Wachstumsaussichten bei Nordex stärker in den Blick nehmen, wenn sich der Rauch rund um das Thema „Brexit“ verzogen haben sollte. Da die Dividende derzeit keine Rolle spielt, können Anleger mithilfe von Hebelprodukten (WKN: HU4BMW / ISIN: DE000HU4BMW5) sogar überproportional von Kurssteigerungen der Nordex-Aktie profitieren.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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