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Tesla Motors: Das darf doch wohl nicht wahr sein…

Die Untersuchung eines tödlichen Unfalls mit einem selbstfahrenden Modell S aus dem Hause Tesla Motors (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) beherrschte zuletzt die Nachrichtenlage. Jetzt kommt es für den kalifornischen Elektrowagenbauer sogar noch dicker.

Nun wird auch noch ein Verkehrsunfall mit dem SUV Model X vonseiten der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA untersucht. Nachdem vor einigen Jahren Brände von Tesla-Fahrzeugen im Internet kursierten, muss das Unternehmen nun mit dem nächsten Imageproblem fertig werden. Erneut liegt es an Konzernchef Elon Musk, Zweifler von der Sicherheit der Fahrzeuge zu überzeugen.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Dabei hat er auch so schon genug um die Ohren. Neben enttäuschenden Verkaufszahlen und der geplanten SolarCity-Übernahme muss er Investoren auch erklären, wie Tesla endlich Geld verdienen will. Schließlich konnte man in den vergangenen Jahren die Umsätze steigern, die Verluste wurden jedoch ausgeweitet. Daher muss man als Anleger schon starke Nerven mitbringen, um sich Tesla-Aktien ins Depot zu holen

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Bildquelle: Pressefoto Tesla Motors (Nutzungsbedingungen)


5 Kommentare zu Tesla Motors: Das darf doch wohl nicht wahr sein…

  1. Der Autopilot ist das eine, aber der überzeugende Antrieb ist das was zählt. Das lässt sich nicht kaputtreden.

  2. Würde mir niemals Teslaaktien oder eines deren Fahrzeuge zulegen.Da bleibe ich lieber beim altbewährten, never change a winning team.

  3. sonnenstrom // 7. Juli 2016 um 20:01 //

    TESLA derzeit mit beachtlicher Medienpräsenz

    Gerne wird derzeit in deutschen Medien in negativer Weise über TESLA geschrieben.
    Es scheint beinahe so, als wäre noch kein Mensch mit einem Auto jemals tödlich verunglückt und dieses epochale Ereignis wäre nun somit börsenrelevant?!
    Vor Jahren wurde Tesla wegen explodierender und/oder brennender Batterien schlechtgeredet, jetzt gibt es wieder ein neues Vorführ-Thema.
    Vorreiter welche grossindustrielle angestammte Strukturen queren (zB Dieselmotoren in Deutschland 60.000 Arbeitsplätze), haben breiten Gegenwind.
    Wie auch die deutschen Autohersteller (zB BMW) wird sich auch Tesla in den nächsten Jahren in Richtung autonomes Fahren weiterentwickeln.
    Derzeit (auch rechtlich) fährt noch der Mensch.

  4. Bisher macht Tesla mit seine merkwürdigen Autos „nur“ Verluste.
    Nun spielt Tesla auch noch mit dem Leben der „Fahrer“.

  5. Ja, zwei Punkte, die bei allem Hype um die Technologie gerne ausgeblendet werden.

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