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Before the Bell: Daimler-Zahlen belasten DAX, US-Futures kaum verändert

Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Donnerstag nach den Zugewinnen der vergangenen Tage etwas ruhiger. Der anfänglich Daimler-Schock scheint aber überwunden und man blickt gespannt an die Wall Street, da man sich hier weitere Impulse erhofft. Derweil bleibt die Lage rund um Griechenland und andere PIGS-Staaten weiter unklar. Mit Sorge blickt man auf den Euro und die Preisentwicklung des Inflationsbarometers Gold. Dieses erreichte ja erst neue Höchsstände. Bei den Unternehmen blickt man derweil auf die harten Fakten der Bilanzen. Hier steht bspw. der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart im Fokus. Eine erste Einschätzung fällt allerdings enttäuschend aus.

Daimler-Zahlen sorgen für Verstimmung

Der Milliardenverlust bei Daimler sorgt an den Börsen doch für einige Enttäuschung. Allerdings kann Konzernchef Zetsche den ersten Schock doch etwas mit Optimismus auf der Bilanzpressekonferenz lindern. Die anfänglich zweistelligen Kursverluste konnten relativ rasch wieder abgebaut werden. Hintergrund sind dabei vorallem die guten Prognosen für die Zukunft. Beim Kurs dürfte allerdings erstmal Ruhe einkehren. Nach einer Spitzenperformance in den vergangenen 12 Monaten hat die Aktie (auch nach der heutigen Korrektur – die Daimler-Aktie verliert derzeit mehr als 5 Prozent) erst einmal ein ordentliches Bewertungsniveau erreicht. Sollten allerdings gute Nachrichten – etwa eine sinnvolle Kooperation im Kleinwagenbereich – in Kürze folgen, ist der Weg in Richtung 35-40 Euro sicher wieder frei. Mercedes-Benz ist und bleibt der Maßstab in Sachen Automobil. Zudem gewinnt man immer mehr den Eindruck, dass die Verwantwortlichen rund um Zetsche und Bernhard diesen Weg zurück zu alter Stärke nun auch forcieren wollen.

US-Futures vor Konjunkturdaten kaum verändert

Wie donnerstags üblich stehen auch heute an der Wall Street die Konjunkturdaten im Fokus. Vor Börsenbeginn werden der Erzeugerpreisindex für Januar sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Im Handelsverlauf folgen dann die Frühindikatoren sowie der Philly-Fed Index für Februar. Bei den Quartalszahlen halten sich die Highlights in Grenzen. Nachbörslich folgen vor allem kleinere Technologiewerte. Die Futures zeigen sich derweil kaum verändert. Der S&P500 verliert 0,1 Prozent und der NASDAQ legt 0,1 Prozent zu. Der DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 5.670 Punkte.


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