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Evotec: Opfer des Gesamtmarktes

Die Aktie des Hamburger Biotechnologieunternehmens Evotec (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) konnte sich von ihrem zum Jahreswechsel erlittenen Kurseinbruch deutlich erholen. Neben dem besten ersten Quartal der Unternehmensgeschichte waren dafür interessante Kooperationen verantwortlich.

Wie gut also, dass das TecDAX-Unternehmen nun eine Lizenzvereinbarung mit dem Broad Institute of MIT and Harvard bezüglich der Genome Editing-Technologie CRISPR-Cas9 eingegangen ist. Dabei geht es Evotec unter anderem darum, Gene genauer untersuchen zu können, um auf diese Weise auch einen besseren Einblick in die Entstehung und das Voranschreiten von Krankheiten zu gewinnen.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Von solch positiven Nachrichten sollte auch die Evotec-Aktie profitieren können. Allerdings sorgten zuletzt die allgemeinen Börsenturbulenzen rund um das „Brexit“-Votum dafür, dass der Kampf um die 200-Tage-Linie noch einmal spannend wurde. Sollte diese Marke (aktuell bei 3,70 Euro) verteidigt werden, dürfte weiteres Kurspotenzial bestehen. Sollten die Börsenturbulenzen jedoch anhalten, wird es wohl nichts mit einer anhaltenden Kursrallye. Schließlich sind es in der Regel kleinere, als relativ volatil geltende Werte, die bei allgemeinen Marktunsicherheiten von Anlegern zunächst abgestoßen werden, während es den Blue Chips zugetraut wird, solche Phasen unbeschadet durchzustehen.

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Bildquelle: Evotec AG


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