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Um 10: DAX schwankt weiter – Britisches Pfund im freien Fall

Das Britische Pfund stürzte heute Nacht unter die Marke von 1,28 US-Dollar und signalisiert damit weiter die pessimistische Haltung der Investoren gegenüber Großbritanniens Zukunft. Die Bank of England versucht zwar alles, um das Vertrauen in die Wirtschaftskraft des Vereinten Königreiches aufrecht zu erhalten, aber die Marktkräfte könnten in den kommenden Tagen und Wochen größer sein.

Eine Lösung, die Kuh namens „Brexit“ vom Eis zu bekommen, ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Durch die entstandene politische Leere in Großbritannien weiß kein Anleger, ob und wann und erst Recht nicht unter welchen Bedingungen ein Austritt aus der Europäischen Union erfolgen kann und wird. Diese Unsicherheit schreckt die internationalen Investoren von Europa ab.

Die Schwankungen am deutschen Aktienmarkt bleiben vor diesem Hintergrund hoch. Der Deutsche Aktienindex kann sich zwar von seinem Tief zur Eröffnung erholen, notiert aber aus technischer Sicht weiter im Niemandsland – kein Trend erkennbar. Die Börsen Europas geraten zunehmend in eine Sackgasse und warten auf einen Befreiungsschlag. Rein statistisch gesehen ist der Juli einer der besten Börsenmonate und sogar besser als der Dezember – wenn da bloß nicht die politische Ungewissheit wäre. Nicht nur in Großbritannien, sondern in der gesamten Europäischen Union.

Ein Beitrag von Konstantin Oldenburger, CMC Markets, Frankfurt.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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