Jetzt bekommen schon Anleihen-Experten kalte Füße…

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Es kam per Mail. Eine schmucke Pressemitteilung. Inhalt: Warum der Anleihemarkt eigentlich tot ist. Und was ein Anleger daher machen sollte…

„Investoren müssen auch künftig mit niedrigen Renditen am Anleihemarkt leben. Und auch vor zwischenzeitlichen Kursverlusten sind sie nicht gefeit“, sagt Dr. Ernst Konrad, Fondsmanager und Geschäftsführer bei der Vermögensverwaltung Eyb & Wallwitz.

Ein Renditeanstieg bei zehnjährigen Bundesanleihen von 10 Basispunkten würde einem Kursverlust von 70 bis 80 Basispunkten entsprechen. „Das ist ein hoher Wert in Zeiten, in denen es praktisch keinen Zins gibt, der solche Verluste abfedern könnte.“

Das ist kurz und knapp die harte Realität. Ich frage mich nur: Warum beschäftigen sich eigentlich noch Anleger mit dieser Asset-Klasse? Fakt ist doch:

Da risikolose Anlagen schon länger keinen Zins mehr zahlen, müssen Anleiheinvestoren für eine auskömmliche Rendite mehr Risiken in Kauf nehmen. Grundsätzlich haben sie drei Möglichkeiten: Sie können Durationsrisiken, Währungsrisiken über den Kauf von Fremdwährungsanleihen oder Kreditrisiken eingehen.

„Wir halten Kreditrisiken für die attraktivste Variante von allen, und in diesem Bereich stechen insbesondere die Fallen Angels positiv hervor“, sagt wiederum Experte Konrad.

Ich sage: Diese Asset-Klasse einfach zur Seite schieben. Bleibt den Sachwerten Aktien und Gold treu. Letzteres hat seit Jahresbeginn über 24 Prozent zugelegt. Warum also nicht einfach den Trend laufen lassen.

In diesem Sinne,
Take care,
Euer Goldfinger

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