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Commerzbank: Alles andere als ideal

Als hätten die europäischen Banken nicht schon genug Probleme, müssen sie sich nun auch noch mit dem Thema „Brexit“ beschäftigen. Wenigstens konnte die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) nun einen Schritt in die richtige Richtung machen.

Zugegeben, der ganz große Wurf ist es jetzt nicht. Allerdings konnte endlich der Verkauf der Commerzbank International S. A. Luxemburg („Cisal“) an Julius Bär (WKN: A0YBDU / ISIN: CH0102484968) vollzogen werden. Der Verkauf schließt Kundenportfolios, den Übergang der Mitarbeiter sowie eine entsprechende IT-Plattform mit ein, während der Kaufpreis bei 78 Mio. Euro liegt. Nachdem die Commerzbank vor wenigen Tagen Stellenstreichungen am New Yorker Standort vorgenommen hatte, ist es der nächste Schritt, die nicht ganz so ruhmreiche Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Im Gegensatz zur Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) kam die Commerzbank zuletzt etwas besser bei der Vergangenheitsbewältigung voran. Allerdings gehen die eigenen kleineren Erfolge, wie die Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen, unter, wenn der Markt insgesamt angesichts des „Brexit“, niedriger Zinsen, Konjunktursorgen oder der schärferen Regulierungsvorschriften alles andere als ideal für Bankenwerte ist.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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