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Um 10: DAX muss weiter Federn lassen – Britisches Pfund erneut unter Druck

Nach dem gestrigen eher mauen Start in die neue Handelswoche beschleunigen sich heute die Kursverluste am deutschen Aktienmarkt. Nach einer Woche der Erholung vom Brexit-Schock nehmen kurzfristig orientierte Anleger Gewinne mit. Auf der anderen Seite bleiben die Käufer dem Markt aufgrund der Unsicherheit über die Brexit-Nachwehen weiter fern. Keiner weiß, wohin sich die Europäische Union nun mit oder ohne Großbritannien entwickelt.

Auch im Britischen Pfund geht es wieder zur Sache. Die Währung nähert sich gegenüber dem US-Dollar dem Brexit-Tief bei 1,3120 GBP/USD und könnte ein neues 30-Jahrestief ausbilden. Dagegen hält sich der britische Aktienindex auch getrieben vom schwachen Pfund weiter über dem Niveau vor dem Referendum.

Aus Asien kamen gemischte Wirtschaftsdaten. Die Stimmung im chinesischen Dienstleistungssektor hellte sich etwas auf. Im Juni stieg der Caixin-Einkaufsmanagerindex um 1,5 auf 52,7 Punkte.

Auf europäischer Ebene machen sich die Investoren weiter Sorgen um die Finanzwerte vor allem aus Italien. Die Banca Monte dei Paschi wurde abermals nach einigen Minuten und einem Minus von sieben Prozent vom Handel ausgesetzt. Der EU-Banken-Stresstest Ende des Monats könnte hier weitere Löcher und Schwächen der einzelnen Banken aufdecken.

Ein Beitrag von Konstantin Oldenburger, CMC Markets, Frankfurt.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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