Lufthansa: Zu früh für eine Entwarnung

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Weniger Passagiere, ein rückläufiges Preisumfeld und dann auch noch der „Brexit“. Trotz anhaltend niedriger Ölpreise schien es für die Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) zuletzt nicht rund zu laufen. Alles kein Problem?

Zumindest sieht Konzernchef Carsten Spohr die 2016er-Prognose der Kranich-Airline nicht in Gefahr. Aus seiner Sicht kann man es sich leisten, Kunden mit niedrigeren Preisen zu erfreuen. Schließlich haben es die Airlines trotz der jüngsten Erholung der Ölnotierungen mit gegenüber den vergangenen Jahren immer noch relativ niedrigen Ölpreisen zu tun. Zudem konnte die Lufthansa jüngst endlich einige seiner Tarifstreitigkeiten beilegen.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Am Montag ließen die beschwichtigenden Worte des Lufthansa-Chefs die Aktie regelrecht abheben. Außerdem wirkte die Einigung im Tarifstreit mit den Flugbegleitern positiv nach. Allerdings sind derzeit zu viele Unsicherheiten (Terrorangst, Konjunktursorgen, „Brexit“, Ölpreiserholung, stockender Konzernumbau) vorhanden, die eine nachhaltige Kurserholung der Lufthansa-Aktie verhindern könnten.

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