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Wienerberger darf sich nicht allzu lange freuen

Der österreichische Ziegelhersteller Wienerberger (WKN: 852894 / ISIN: AT0000831706) konnte sich zuletzt über die Auszeichnung mit dem Wiener Börse Preis 2016 und die Ehrung für 25 Jahre im ATX freuen. Dagegen hätte man auf den Sieg der „Brexit“-Befürworter verzichten können.

Der Ausgang des „Brexit“-Referendums ist auch der Grund, warum die Analysten bei Kepler Cheuvreux ihr Kursziel für die Wienerberger-Aktie von 17,00 auf 15,00 Euro nach unten geschraubt und das „Hold“-Rating bestätigt haben. Auf Analystenseite werden unter anderem die Kosten für Aktien aufgrund des größeren politischen Risikos gesehen. Außerdem sei Wienerberger auch im Materialsektor von britischen Markt abhängig.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

2015 war für Wienerberger das beste Jahr seit der Finanzkrise. Umsatz auf Rekordhoch, Ergebnisse erneut verbessert und eine deutliche Dividendenerhöhung. Allerdings war bereits vor dem „Brexit“-Votum abzusehen, dass 2016 kein einfaches Jahr für das ATX-Unternehmen werden sollte. Mit der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen wird es nun umso schwieriger, so dass auch das Kurspotenzial der Wienerberger-Aktie begrenzt sein sollte, zumindest bis einige Unsicherheiten in Sachen „Brexit“ und Entwicklung der Wirtschaft ausgeräumt sind.

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Bildquelle: Pressebild Wienerberger


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