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Nestlé: Alles andere als ein Selbstläufer

Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) erhält einen neuen Chef. Marktteilnehmer sind über die Auswahl der Schweizer überrascht und hocherfreut zugleich.

Ab 1. Januar 2017 wird Ulf Mark Schneider die Geschicke bei Nestlé leiten. Bei seinem Noch-Arbeitgeber, dem Gesundheitskonzern Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604), dürfte man ihm nachtrauern. Schließlich hat er Umsatz, Gewinn und auch den Aktienkurs des DAX-Unternehmens in seiner Zeit an der Konzernspitze enorm steigern können. Dabei findet er bei Nestlé keine idealen Bedingungen vor. Das Unternehmen hat seit einigen Jahren Schwierigkeiten damit, genügend Wachstum zu erzeugen.

Allerdings trauen die Vontobel-Analysten dem neuen starken Mann bei Nestlé viel zu. Er soll aus Analystensicht gleich eine ganz neue Ära auslösen wird. Auf Analystenseite setzt man besonders auf eine Verschlankung des Produktportfolios (US-Süßwaren, Herta, US-Gefrierprodukte und eine Beschleunigung der M&A-Aktivitäten in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Wellness. Auch deshalb wurde an dem „Buy“-Rating für die Nestlé-Aktie und dem Kursziel von 82,00 CHF nicht geändert. Wesentlich pessimistischer ist man dagegen bei Goldman Sachs (Kursziel: 65,00 CHF; Rating: „Sell“). Die Goldmänner Konsumgüterindustrie an ein schwächeres Wirtschaftswachstum und die Wechselkurseffekte angepasst.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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