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Volkswagen: Zu früh gefreut?

Sowohl die neue Konzernstrategie als auch die Hauptversammlung konnten bei Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) nicht für den erhofften Befreiungsschlag sorgen. Jetzt konnte man wenigstens einen Teilerfolg in Sachen „Abgas-Skandal“ verbuchen. Allerdings stellt sich die Frage, ob VW nicht zu tief in die Tasche greifen muss.

Obwohl die Wolfsburger laut „Reuters“-Informationen für die Beilegung des US-Abgasskandals eine Entschädigungssumme vom mehr als 15 Mrd. US-Dollar hinlegen müssen und damit deutlich mehr als zunächst angenommen, konnte die Volkswagen-Aktie im vorbörslichen Dienstaghandel Kursgewinne erzielen. Dies ist jedoch nicht ungewöhnlich. Schließlich mögen Börsianer Unsicherheit besonders wenig. Daher akzeptieren sie in solchen Fällen häufiger höhere Strafzahlungen, wenn im Gegenzug Unsicherheiten verschwinden. Dies konnte man zuletzt bei den Rechtsstreitigkeiten der Banken einige Male beobachten. Das blöde für VW ist jedoch der Umstand, dass trotz einer solchen Milliardenzahlung „Dieselgate“ nicht ausgestanden ist. Nicht einmal in den USA.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Weil uns „Dieselgate“ noch einige Jahre begleiten dürfte, sollte auch das Kurspotenzial der VW-Aktie entsprechend begrenzt bleiben. Wenigstens bleibt die VW-Aktie extrem günstig, so dass Schnäppchenjäger auf einen Turnaround wetten können. Da die Dividende bei VW erst einmal zweitrangig bleiben sollte, können besonders mutige Anleger mithilfe von Hebelprodukten auch überproportional von einer Kurserholung profitieren. Daher ist zum Beispiel das HVB-Produkt mit der (WKN: HU1NGN / ISIN: DE000HU1NGN7) einen Blick wert.

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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