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Um 10: DAX stabilisiert sich weiter – Volatilität bleibt hoch

Umso länger die Briten die Einreichung des formellen Austrittsgesuchs aus der Europäischen Union hinauszögern, desto größer könnte am Ende der realwirtschaftliche Schaden werden. Den Märkten bleibt aber zurzeit nichts anderes übrig, als auf die nächsten Schritte Londons zu warten.

Der Deutsche Aktienindex stabilisiert sich weiter, nachdem sich auch die Wall Street vom Brexit-Schock vor dem Wochenende erholen konnte. Vor dem Hintergrund der unsicheren Gemengelage ist aber nicht davon auszugehen, dass das „Vor-Brexit-Kursniveau“ von über 10.300 Punkten im DAX zeitnah wieder erreicht wird.

Auch wenn die Panikverkäufe erst einmal aufgehört haben, die Volatilität bleibt auf einem hohen Niveau. Wenn die Zentralbanken die Unruhen an den Märkten als Grund nehmen, die Geldschleusen noch weiter aufzudrehen, wird die Geldentwertung weitergehen. Das könnte den Goldpreis noch weiter nach oben treiben.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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