Deutsche Bank: „Brexit“ sorgt für neue Spielregeln

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Nachdem das Ergebnis der „Brexit“-Abstimmung am Freitag für deutliche Kursverluste am deutschen Aktienmarkt gesorgt hatte, ging der Ausverkauf am Montag weiter. Und wieder einmal traf es besonders die Bankenwerte Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001).

Dabei hat der Sieg des „Brexit“-Lagers die Spielregeln geändert. Es ist gerade einmal eine Woche her, dass die JPMorgan-Analysten die Deutsche-Bank-Aktie mit einem „Overweight“-Rating und einem Kursziel von 23,00 Euro eingestuft hatten. Nach der „Brexit“-Entscheidung werden die Papiere des deutschen Marktführers am Bankenmarkt nur noch mit „Neutral“ bewertet. Zudem wurde das Kursziel auf 15,00 Euro nach unten gefahren. Auf Analystenseite verweist man auf zahlreiche kurzfristige Risiken und Unsicherheiten. Zudem wird geraten, Papiere von Investmentbanken zu meiden.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Im Zuge der Marktunsicherheiten rund um den „Brexit“ verzeichnet die Deutsche-Bank-Aktie derzeit ein Allzeittief nach dem anderen. Dabei hatte das Institut, zum Beispiel mit den Kosten für Rechtsstreitigkeiten und dem teuren Konzernumbau, auch ohne „Brexit“ genügend eigene Probleme. Ein rasches Kurscomeback wird damit immer unwahrscheinlicher.

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