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K+S: Darauf haben Investoren gewartet

Am Freitag wurde das Marktgeschehen von dem „Brexit“-Schock bestimmt. Die Aktienkurse stürzten auf breiter Front ab. Auch beim Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888). Sollte sich das Marktumfeld jedoch beruhigen, dürfte die K+S-Aktie einiges an Kurspotenzial mitbringen.

Dieser Ansicht sind zum Beispiel die Analysten bei Hauck & Aufhäuser. Zwar haben sie das Kursziel für die im MDAX gelistete K+S-Aktie minimal von 34,00 auf 33,00 Euro nach unten geschraubt, dafür lautet das Rating weiterhin bei „Buy“. Grund für den Optimismus ist eine mögliche Wiederbelebung der Kali-Vertriebsallianz zwischen Uralkali und Belaruskali.

Wir erinnern uns: Das Scheitern dieser Allianz war es, das die Kalimärkte Mitte 2013 in die Krise stürzte, die Preise purzeln lies und den Wettbewerb so richtig anheizte. Seitdem ist eine nachhaltige Erholung ausgeblieben. Die Gespräche über ein neues Bündnis beider Düngemittelkonzerne deuten laut Analysteneinschätzung auf steigende Kalipreise hin und seien eine hervorragende Nachricht für K+S.

Weniger optimistisch ist man dagegen bei der Baader Bank. Aus Analystensicht seien die Bedingungen für die kolportierte Partnerschaft noch unklar. Zudem sei ungewiss, ob auch Uralkali an einer Wiederbelebung des Bündnisses zur Stützung der Kalipreise interessiert sei. Aus diesem Grund bleibt es erst einmal für die K+S-Aktie beim „Hold“-Rating und dem Kursziel von 22,00 Euro. Sollte es jedoch tatsächlich zu einer erneute russisch-weißrussischen Allianz am Kalimarkt kommen, wäre die nach der gescheiterten Übernahme durch Potash der langersehnte Schub für die K+S-Aktie.

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Bildquelle: Pressebild K+S


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