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Danone: Konzernumbau sorgt für noch mehr Potenzial

Danone (WKN: 851194 / ISIN: FR0000120644) zählt zu den weltgrößten Nahrungsmittelkonzernen. Wenn es um Milchprodukte geht, sind die Franzosen sogar die Nummer eins. Nun soll ein Umbau- und Sparprogramm bis 2020 für noch mehr Wachstum sorgen und die Profitabilität verbessern.

Dass dieses Vorhaben angesichts des jüngsten Gegenwinds auf der Währungsseite und der schwächelnden Konjunktur in einigen Schwellenländermärkten (Russland, Brasilien) nicht ganz einfach werden sollte, war abzusehen. Trotzdem konnte der französische Molkereikonzern sein Margenziel für das Geschäftsjahr 2016 anheben. Nachdem Danone für 2016 bislang eine „solide Verbesserung“ der operativen Marge in Aussicht gestellt hatte, erwartet der Konzern angesichts weiterer Erfolge im Rahmen der jüngsten Effizienzmaßnahmen eine Erhöhung der Marge um 50 bis 60 Basispunkte. 2015 lag die operative Marge auf vergleichbarer Basis bei 12,91 Prozent.

Obwohl Danone zuletzt mit einigen Herausforderungen fertig werden musste, konnte das Unternehmen im ersten Quartal 2016 auf bereinigter Basis ein Umsatzwachstum von 3,5 Prozent erzielen. Zu diesem Wachstum hatten alle vier Geschäftsbereiche (Milchprodukte, Wasser, Babynahrung, Medizinische Nahrung) beigetragen, während der höchste Zuwachs im Bereich Medizinische Nahrung ausgewiesen worden war. Für das Gesamtjahr wird auf Konzernebene weiterhin mit einem Wert zwischen 3 und 5 Prozent gerechnet. Die negativen Wechselkurseffekte schlugen im Auftaktquartal des Jahres jedoch mit etwas mehr als 7 Prozent negativ zu Buche, so dass insgesamt ein Umsatzrückgang um 3,0 Prozent ausgewiesen wurde.

Aus diesem Grund verfolgt Danone die Umsetzung der neuen Konzernstrategie noch entschlossener. Dazu soll zum Beispiel der eingeläutete Wachstumstrend im US-Geschäft mit Milchprodukten seit Ende 2015 mittels weiterer Produktinnovationen und verstärkter Marketinginvestments forciert werden. Im europäischen Milchprodukte-Markt setzt Danone zur Stabilisierung des Umsatzwachstums vor allem auf die Überarbeitung wichtiger Markenprodukte. Damit verbunden erneuert der Konzern nach Actimel und Danonino im ersten Halbjahr 2016 auch die Rezeptur und das Verpackungsdesign des probiotischen Milchprodukts Activia.

Neben der fortschreitenden Expansion in neue Ländermärkte plant Danone im Segment Wasser den Vertrieb der chinesischen Wassermarke Mizone an die Nachfrageentwicklung aus dem Einzelhandel anzupassen und damit effizienter zu gestalten. Im chinesischen Geschäft mit Babynahrung soll das Wachstum durch die Konzentration auf die beiden Vertriebskanäle E-Commerce und die so genannten „Mutter-Baby-Shops“ sowie durch verstärkte Marketinginvestitionen für die internationalen Marken gefördert werden.

Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Schwächephase in einigen wichtigen Ländermärkten wie Russland oder Brasilien sollte der Molkereikonzern aus Sicht unserer DZ BANK Analysten seine Jahresziele aufgrund des umfangreichen Maßnahmenpakets und der für Danone vorteilhaften Entwicklung der Rohstoffpreise (insbesondere bei Milch) erreichen. Aus diesem Grund bleibt man auf Analystenseite für die Danone-Aktie sowohl bei der „Kaufen“-Einschätzung als auch beim fairen Wert von 70,00 Euro.

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung und die fundamentale Analyse des Unternehmens Danone könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment ein Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DGA8PZ) auf die Aktie des Nahrungsmittelkonzerns anbieten. Die Endlaufzeit des Bonuszertifikats ist der 24.03.2017 (Fälligkeitstag), während der Cap bei 70,00 Euro liegt und das Bonuszertifikat mit einer Barriere bei 48,00 Euro ausgestattet ist. Der Puffer beträgt damit aktuell rund 23 Prozent. Wenn die Barriere nicht gerissen wird, werden dem Anleger 70,00 Euro ausgezahlt. Bei einem aktuellen Kaufkurs von 66,27 Euro würde dies einer maximalen Rendite von 5,62 Prozent entsprechen. Die Rückzahlung ist in jedem Fall auf den Höchstbetrag (Cap) begrenzt.
Sollte sich die Markterwartung nicht erfüllen und der Kurs der Danone-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Sollte die Barriere gerissen werden, entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der Danone-Aktie am Bewertungstag (17.03.2017; Referenzpreis). Der Auszahlungsbetrag ist jedoch auch in diesem Fall auf den Cap (70 Euro) begrenzt. Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Anleger sind zudem dem Emittentenrisiko der DZ BANK ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich.

Stand 22.06.2016/ Ein Gastkommentar von Markus Bärenfänger, DZ BANK

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Bildquelle: Pressefoto Danone


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