Die Börsenblogger um 12: Ausgelassene Stimmung im DAX, RWE & E.ON heben ab

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Am Donnerstagmittag reagieren Investoren, als hätten sich die Briten bereits mit einer überwältigenden Mehrheit für den Verbleib in der EU ausgesprochen. Dank dieser ausgelassenen Stimmung kann der DAX geradezu in die Höhe schießen.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX +1,8% 10.254
MDAX +1,3% 20.768
TecDAX +1,0% 1.642
SDAX +0,9% 9.157
Euro Stoxx 50 +1,8% 3.031

Die Topwerte im DAX sind RWE, thyssenkrupp und E.ON. Die beiden Versorgerwerte profitieren von einem positiven Analystenkommentar. Interessant ist heute natürlich auch der Rückblick auf die gestrige Hauptversammlung bei Volkswagen, auf der sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat aufgrund der klaren Mehrheitsverhältnisse für 2015 trotz aller Skandale entlastet wurden. Angesichts eines immer noch möglichen „Brexit“ schauen Investoren zudem auf „Sichere Häfen“ wie Gold und die vom Goldpreis abhängigen Goldminenwerte wie Barrick Gold oder Goldcorp.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1374 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Mittwochmittag auf 1,1283 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8863 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Plus. Zuletzt war WTI mit 49,72 US-Dollar je Barrel 2,3 Prozent teurer, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 2,2 Prozent auf 50,52 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Verlustzone und lag bei 1.265,63 US-Dollar je Unze (-0,1 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein positiver Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Plus befinden:

Dow Jones Future +1,0 17.868
NASDAQ100-Future +1,2% 4.446
S&P500-Future +1,0% 2.098

Die Nachzügler der Berichtssaison bestimmen auch heute das Geschehen an der Wall Street – von der Brexit-Debatte einmal abgesehen. Vor Börsenbeginn rücken dabei die Zahlen des IT-Dienstleisters Accenture und des Smartphone-Herstellers BlackBerry ins Visier der Anleger. Während bei Accenture deutliche Gewinnverbesserungen erwartet werden, rechnen Analysten beim früheren Smartphone-Star BlackBerry mit einer Ausweitung des Verlusts.

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