RWE & E.ON: Es ist so weit

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Bildquelle: Pressefoto E.ON

Von einer Durststrecke bei den großen deutschen Energieversorgern E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) in den vergangenen Jahren zu sprechen, wäre deutlich untertrieben. Nach Jahren des Niedergangs scheinen sich nun aber einige Hoffnungsschimmer abzuzeichnen.

Die Barclays-Analysten verweisen zum Beispiel auf die zuletzt deutlich gestiegenen Strompreise in Deutschland und die mittlerweile transparenteren Bilanzen von E.ON und RWE. Zudem kommen beide Konzerne bei ihren Strategiewechseln voran. Daher spendierten die Barclays-Jungs sowohl der RWE-Aktie („Underweight“ auf „Equal Weight“; Kursziel: 9,10 auf 12,40 Euro) als auch den E.ON-Papieren („Equal Weight“ auf „Overweight“; Kursziel: 8,80 auf 10,20 Euro) höhere Kursziele und bessere Ratings.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

In einem positiven Marktumfeld am Tag des „Brexit“-Referendums konnten sich die Versorgerwerte dank der freundlichen Worte vonseiten der Barclays-Analysten mit deutlichen Kurszuwächsen an die DAX-Spitze setzen. Von einer generellen Trendwende wäre es jedoch noch zu früh zu sprechen. Im Fall der E.ON-Aktie könnte der Uniper-Börsengang für einen positiven Impuls sorgen. Bei RWE könnte es dagegen länger dauern, bis sich solche positiven Effekte zeigen.

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Bildquelle: Pressefoto E.ON


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