Um 5: DAX erobert die 10.000 zurück – Rein in Aktien, raus aus Gold

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Geldpolitisch bleibt in den USA vorerst alles so wie es ist. Die Anhörung der Notenbank-Präsidentin Yellen vor dem Senat brachte im Vergleich zur letzten Pressekonferenz vor einer Woche nicht viel Neues. Nur so viel, die Zinsen in den USA dürften noch eine lange Zeit sehr tief bleiben.

Das aber konnte die Aktienmärkte nicht beeindrucken, die zurzeit sowieso nur ein Thema kennen: Das Referendum der Briten über Verbleib oder Austritt aus der Europäischen Union am Donnerstag. Aktuell wird an der Börse die Karte „Verbleib“ gespielt, Aktien statt Gold heißt die Devise. Das Edelmetall verliert trotz einer auf unbestimmte Zeit verschobene Zinswende in den USA fast zwei Prozent an Wert. Zu groß ist der Drang der Investoren, jetzt bei Aktien zuzugreifen.

Die Aktienmärkte bauen gerade eine Erwartungshaltung auf: Jene, dass Großbritannien EU-Mitglied bleibt. Wird diese enttäuscht, gibt es ein böses Erwachen. Für den Moment kann man aber davon ausgehen, dass der DAX seinen Boden gefunden hat. Der Brexit könnte für die Börsen als Schreckensthema schon durch sein.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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