Deutsche Bank: Wo soll das nur enden…?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Zur Wochenmitte konnte man sich bei der Deutschen Bank (WKN 514000) zur Abwechslung auch einmal über eine gute Nachricht freuen. Doch am Donnerstag war es damit bereits vorbei. Stattdessen brachen nun alle Dämme.

Während sich bei Anlegern am deutschen Aktienmarkt „Brexit“-Ängste und die Unsicherheit rund um die Geldpolitik der Fed negativ bemerkbar machten, rutschte die Deutsche-Bank-Aktie auf ein neues Rekordtief. Mit der Commerzbank-Aktie (WKN CBK100) hatte man am Donnerstag am DAX-Ende wenigstens gute Gesellschaft. Aufgrund der jüngsten Kursschwäche könnte der Deutschen Bank nun sogar der Abstieg aus dem Stoxx Europe 50 bevorstehen.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Angesichts der wenig berauschenden Neuigkeiten rund um die Deutsche Bank, kam es auch wenig überraschend, dass sich einige Analysten vom deutschen Bankenprimus abwendeten. Den Analysten bei Independent Research waren vor allem Medienberichte ein Dorn im Auge, denen zufolge das Institut deutlich höhere Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Aktienhandelsgeschäften in Russland gebildet habe. Die Marktexperten bei Warburg Research verweisen zudem darauf, dass sich operativ der Gegenwind für die Deutsche Bank immer weiter verstärkt hätte. Stellvertretend werden zum Beispiel die wegbrechenden Umsätze im Investmentbanking und die weiter rückläufigen Zinsniveaus genannt.

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