Grüezi Zürich: SMI zeigt weiter relative Stärke

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Der Schweizer Aktienmarkt präsentiert sich weiterhin recht robust. Anfang Februar verbuchte der SMI im Zuge der Korrektur an den Börsen zwar nochmals etwas deutlichere Einbußen, hielt sich dabei aber weitaus stabiler als beispielsweise der DAX. Gegenüber dem Jahreshoch bei 6.666 Punkten büßte der Schweizer Index in der Spitze gerade einmal gut 6 Prozent ein.

Flacher Aufwärtstrend seit September hält

Im Tief korrigierte der SMI bis auf 6.240 Zähler, drehte aber im Bereich der relativ flachen Aufwärtstrendlinie, die ihren Ursprung Anfang September hatte, nach oben. In den letzten Handelstagen konnte sich der SMI wieder erholen und notiert aktuell nur noch rund 1,5 Prozent unter seinem Stand zum Jahreswechsel. Die Gefahr eines weiteren, schnellen Abrutschens ist damit zumindest vorerst gebannt.

Widerstandszone bei 6.500 Punkten

Einer weiteren Aufwärtsbewegung stellt sich nun zunächst die 20-Tage-Linie in den Weg, die bereits Anfang Februar die Erholung ausgebremst hatte. Sollte diesmal der Sprung über den Gleitenden Durchschnitt gelingen, wartet im Bereich von 6.500 Punkten die nächste, recht massive Widerstandszone. In dieser Region verläuft neben einem horizontalen Widerstand auch die ganz kurzfristige, seit Januar gültige Abwärtstrendlinie.

Weiter im Korrekturmodus

Trotz der jüngsten Erholung befindet sich der SMI noch im Korrekturmodus. Weiter aufhellen würde sich die Lage mit einem Anstieg über die bei 6.455 Punkten verlaufende 20-Tage-Linie. Von einem Ende der laufenden Korrektur kann man jedoch erst ausgehen, wenn die nachhaltige Rückkehr über die Widerstandszone im Bereich von 6.500 Zählern gelingt. Für leichte Unterstützung sorgt zunächst der Bereich um 6.380/6.385 Punkte. Darunter könnte sich die Abwärtsbewegung nochmals beschleunigen. Für diesen Fall müsste man einen Test des Jahrestiefs bei 6.240 Zählern einkalkulieren.


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