Um 10: DAX testet April-Tief – US-Notenbank weiß auch nicht weiter

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Die Fed bewegt sich mittlerweile nur noch wie ein Segel im Wind, der eigene Antrieb scheint ausgefallen zu sein. Sie ändert ihre Meinung im Wochentakt. Statt den Börsen Sicherheit in Form von konkreten Aussagen zur zukünftigen Geldpolitik zu geben, strahlt ihre eigene Unsicherheit nun voll auf die Finanzmärkte ab.

Die Anleger sind damit jetzt endgültig in den Käuferstreik getreten. Dass der Deutsche Aktienindex die Gewinne von gestern nicht bis nach der Sitzung der Fed halten konnte, ist ein Zeichen für Schwäche. Ob im heutigen Handelsverlauf die Marke von 9.500 Punkten erfolgreich verteidigt werden kann, ist daher sehr fraglich.

Das aktuelle Verkaufsaufkommen ist hoch, es ist richtig Druck auf dem Kessel. Die Bullen verlieren heute Morgen ein bisschen die Nerven, auch weil jetzt überhaupt nicht mehr klar ist, in welche Richtung sich die US-Notenbank bewegt. Die Rede von Notenbankpräsidentin Yellen hat nur noch mehr Verwirrung gestiftet. Wir haben es am deutschen Aktienmarkt jetzt mit akuter Crashgefahr zu tun.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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