LafargeHolcim: Den Boden erreicht?

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Bildquelle: Pressefoto Holcim

Eine Euphorie auf Seiten von Anlegern wollte rund um die Schaffung des Baustoffriesen LafargeHolcim (WKN 869898) nicht so recht aufkommen. Das schwache Börsenumfeld war daran nicht ganz unschuldig. Trotzdem war die Enttäuschung über den französisch-schweizerischen Deal relativ groß.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es dann aber doch. Die Analysten bei der Baader Bank sind der Ansicht, dass der LafargeHolcim-Aktienkurs nun nicht mehr weiter fallen sollte. Lediglich bei einem externen Schock wie dem „Brexit“ wird weiteres Abwärtspotenzial gesehen. Während das Kursziel für den SMI-Wert von 40,00 Schweizer Franken bestätigt wurde, ging es mit dem Rating von „Sell“ auf „Hold“ nach oben. Das mangelnde Kurspotenzial begründen die Marktexperten unter anderem mit dem schwachen Jahresauftakt 2016.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Aufgrund des wenig berauschenden Geschäftsverlaufs versucht man bei LafargeHolcim Anleger auf andere Weise bei Laune zu halten. Offenbar sollen die Anteilsverkäufe zur Schuldensenkung höher als ursprünglich geplant ausfallen. Gleichzeitig wird viel gespart. Und dann bleiben da noch die attraktiven Dividendenzahlungen als Trostpflaster. Aktuell gehen Analysten im Schnitt von Dividendenrenditen von mehr als 4 und sogar mehr als 5 Prozent für die kommenden Jahre aus.

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Bildquelle: Pressefoto Holcim


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