Gerry Weber: Wenigstens etwas…

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Bildquelle: Pressefoto Gerry Weber International AG

Das zweite Geschäftsquartal 2015/16 war bei Gerry Weber (WKN 330410) vor allem von den eingeleiteten Umbaumaßnahmen geprägt. Diese wurden notwendig, nachdem der Modekonzern nach vielen Jahren des rasanten Wachstums in Schieflage geraten war.

Im Zuge des unschuldig klingenden Programms „FIT4GROWTH“ wurden bereits 21 Filialen geschlossen. Weitere werden folgen. Die Schließungen betreffen insgesamt 103 Filialen. Dabei war Gerry Weber in den vergangenen Jahren vor allem mit der Eröffnung neuer Läden und einem aggressiven Wachstumskurs beschäftigt. Jetzt soll erst einmal abgespeckt werden.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Schließlich will man sich satte Umsatz- und Ergebnisrückgänge nicht mehr lange anschauen. Im zweiten Quartal fielen die Erlöse 4,3 Prozent auf 230,0 Mio. Euro, während das EBIT um 76,1 Prozent auf 4,5 schrumpfte. Eine gute Nachricht bleibt auf Anlegerseite dann aber doch. Mutige können relativ günstig auf ein Comeback der Gerry-Weber-Aktie spekulieren.

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Bildquelle: Pressefoto Gerry Weber International AG


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