Apple: Warten auf den Befreiungsschlag

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Mit den ganz großen Weltsensationen à la iPhone, iPad oder iPod darf man nicht gerade rechnen. Das heißt jedoch nicht, dass die hauseigene Entwicklerkonferenz WWDC von Apple (WKN 865985) für Fans, Anleger und Technikbegeisterte uninteressant sein wird.

Dabei steht Apple unter Druck, endlich einmal auch ein Produkt zu präsentieren, das eines Tages die Abhängigkeit vom mit Abstand wichtigsten Produkt, dem iPhone, verringern kann. Dieser Tag ist jedoch nicht heute. Stattdessen darf man sich wieder einmal auf Softwareneuheiten freuen. Daneben soll aber auch Sprachassistentin Siri viel Aufmerksamkeit genießen.

Wie sehr Apple unter Druck steht, neue Umsatz- und Gewinnbringer neben dem iPhone eines Tages zu präsentieren, zeigt nicht nur der Blick auf die zuletzt erstmals überhaupt in einem Quartal gesunkenen Absatzzahlen bei den Smartphones. Der Druck ergibt sich unter anderem aus der Stärke der Konkurrenz. Zum Beispiel konnte sich Alphabet/Google (WKN A14Y6H) zuletzt erneut zur wertvollsten Marke der Welt aufschwingen. Und nun versucht Amazon (WKN 906866) den Apfelkonzern im Musik-Geschäft anzugreifen. Dabei ist der Online-Händler dafür bekannt, neue Märkte mit Macht und vor allem mit sehr viel Geld zu erobern.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Angesichts der Aussicht auf mehr Konkurrenz und vor allem auf sinkende iPhone-Absatzzahlen, hat die Apple-Aktie vor rund einem Jahr den Rückwärtsgang eingelegt. Zwischendurch verlor das Unternehmen sogar seinen Titel als wertvollster börsennotierter Konzern. Besonders schmerzlich waren zuletzt die Quartalsergebnisse und der Ausstieg von US-Starinvestor Carl Icahn. Nur gut, dass Warren Buffett gewissermaßen als Retter aufgetreten ist und mit dem Kauf von Apple-Anteilsscheinen für eine Erholung des Aktienkurses gesorgt hat. Die jüngsten Börsenturbulenzen sorgten jedoch für eine Unterbrechung dieser Erholungsrallye, so dass selbst Apple-Investoren die Fed-Entscheidung in dieser Woche und die „Brexit“-Abstimmung abwarten müssen, bevor es weiter aufwärtsgehen kann.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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