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Manz: Nicht schon wieder…

Nach den jüngsten Negativschlagzeilen in Bezug auf Auftragsstornierungen sowie -verschiebungen, gesenkte Prognosen und den TecDAX-Abstieg hofften Anleger zuletzt auf eine Stabilisierung beim Hightech-Maschinenbauer Manz (WKN A0JQ5U). Damit war es am Montag vorbei.

Die Manz-Aktie rutschte zwischenzeitlich um mehr als 15 Prozent in die Tiefe. Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass ein wichtiger Kunde ein Großprojekt im Geschäftsbereich Energy Storage stoppt. Noch versucht das Manz-Management in Gesprächen aus einer Stornierung eine Auftragsverschiebung zu machen. In jedem Fall sind aber die Jahresziele gefährdet. Ursprünglich wollte man 2016 Umsatz und Ergebnis im Vorjahresvergleich signifikant steigern.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Diese Meldung kommt zur Unzeit. Schließlich hatte sich die Manz-Aktie nach einigen Schocks wieder etwas erholt. Dabei sorgte das insgesamt sehr schwache Marktumfeld am Montag für zusätzliche Verunsicherung. Im Vorfeld der Fed-Zinsentscheidung und der „Brexit“-Abstimmung flüchten Investoren in als relativ sicher geltende Investments. Nach den jüngsten Kurskapriolen und Negativschlagzeilen gehört Manz nicht gerade dazu.

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Bildquelle: Pressefoto Manz AG


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