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UBS: Stabiler als die Branchenkonkurrenz

Europäische Banken haben alle mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Neben einem nach der jüngsten Finanzkrise deutlich verschärften regulatorischen Umfeld, gehören insbesondere die vielen Rechtsstreitigkeiten dazu. Allerdings ist die Schweizer Großbank UBS (WKN A12DFH) davon weit weniger betroffen als die Branchenkonkurrenz.

Dieser Ansicht sind die Analysten bei Barclays. Aus ihrer Sicht sind Rechtsstreitigkeiten ein ernstes Risiko für die Gewinn- und Kapitalentwicklung einiger großer europäischer Banken. Die UBS sei jedoch weitgehend gefeit gegen diese Risiken und habe gute Chancen auf eine Verbesserung ihrer Bilanz. Trotzdem wurden die UBS-Gewinnprognosen für 2016 und 2017 gesenkt. Ein Grund, warum das Kursziel für die UBS-Aktie von 21,00 auf 17,00 Schweizer Franken nach unten geschraubt wurde, während es gleichzeitig mit dem Rating von „Equal Weight“ auf „Overweight“ nach oben ging.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Genauso wie bei den europäischen Branchenkonkurrenten ließ auch bei der UBS die Performance der Aktie zuletzt zu wünschen übrig. Regulatorischer Gegenwind, Rechtsstreitigkeiten oder eine schwierige Konjunktur sorgen nicht gerade für das beste Marktumfeld für Bankenwerte. Zudem haben die Schweizer das Problem, dass die Aktie trotz der jüngsten Kursschwäche im Branchenvergleich nicht gerade günstig ist. Also nichts für Schnäppchenjäger.

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Bildquelle: Pressefoto UBS


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