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VW-Vorzüge weiter mit Kaufsignal, Stop-Loss nachziehen

Der Autobauer Volkswagen (WKN 766403) steht seit dem Dieselgate-Skandal und dem darauf folgenden Kurssturz auf der Meiden-Liste vieler Anleger. Doch seit kurzem hat die VW-Aktie ihre schwache Performance hinter sich gelassen. Die VW-Vorzüge sind daher aus Sicht der Point & Figure Charttechnik kaufenswert.

Seit der ersten Point & Figure Chartanalyse am 14. Mai hat sich die Aktie deutlich nach vorne bewegt. Durch Überschreiten der Marke von 136 Euro (Punkt 6) wurde das Kaufsignal bestätigt, das durch Überschreiten des Doppel-Tops bei 125,00 Euro (Punkt 1) und den Ausbruch aus dem Dreieck nach oben (Punkt 2) geniert worden war. Damit befindet sich der VW-Titel im übergeordneten langfristigen Abwärtstrend (Punkt 4) in einem neuen kurzfristigen Aufwärtstrend (Punkt 3).

Abb.: Volkswagen Vz Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Abb.: Volkswagen Vz Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Als Kursziel für die VW-Vorzüge ergibt die vertikale Methode 230 Euro, was einem Kurspotenzial von rund 70 Prozent entspricht. Das Kursziel bleibt bei Kursen oberhalb von 105 Euro gültig.

Aufgrund der fortgeschrittenen Aufwärtsbewegung bietet es sich an, die Stop-Loss-Order von bisher 105 auf 119 Euro (Punkt 5) nach oben zu ziehen.

Abb.: Volkswagen Vz Linienchart – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Abb.: Volkswagen Vz Linienchart – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Zu kämpfen wird die Aktie mit den Widerständen für den Abwärtstrend bei 150 Euro und 160 Euro sowie schließlich an der Abwärtstrendlinie bei 175 Euro haben.

PP_VS8VJL_20160603Der Trend bleibt bis 105 Euro (Punkt 3) bestehen. Die VW-Aktien erfahren bei 100 Euro und 90 Euro eine starke Unterstützung. Ein Short-Signal würde bei Kursen unter 99 Euro (Punkt 5) entstehen.

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich zudem ein Hebelprodukt an. Der Long Mini Future auf die VW-Vorzugsaktie (WKN VS8VJL) hat derzeit einen Hebel von 3,6. Das Stop-Loss ist hier ebenfalls zu beachten.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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