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VW und die „substanziellen Fortschritte“

Volkswagen (WKN 766403) scheint einer Lösung im US-Rechtsstreit um das #Dieselgate näher zukommen. In den USA wird von „substanziellen Fortschritten“ gesprochen. Nach wie vor ist aber nicht sicher, wie hoch die Quittung für die Wolfsburger ausfallen wird.

Sind es nun gute Nachrichten oder eher eine bescheidende Wasserstandsmeldung, die uns aus Amerika in Sachen VW zu Ohren kommen? Der Konzern und die zahlreichen Kläger gingen in die richtige Richtung, um fristgemäß eine Einigung zu präsentieren, sagte der zuständige Richter Charles Breyer laut der Dpa bei einer Anhörung am gestrigen Dienstag in San Francisco. Er sei „extrem dankbar“ für die Anstrengungen, die alle Beteiligten unternähmen, um rechtzeitig eine Lösung zu finden, hieß es weiter.

Das war es aber schon – an neuen News. Nach wie vor sagte der Richter noch einmal, dass von den Abgasmanipulationen betroffene Dieselautos zurückgekauft oder umgerüstet werden müssten. Wie hoch die Rechnung da für VW ausfällt, wissen Anleger also weiterhin nicht. Bekannt ist lediglich, dass der Konzern für die finanziellen Folgen des Skandals 16,2 Milliarden Euro zurückgelegt hat. Mehr nicht.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Was bleibt ist wohl die Erkenntnis, dass ein VW-Aktionär die Füße still halten sollte, und Anleger, die meinen die günstigen Kurse als Einstieg zu nutzen – genau letzteres sich gut überlegen sollte. „Die Kuh ist noch lange nicht vom Eis“ – substanzielle Fortschritte hin oder her… Anleger, die optimistisch eingestellt sind und sogar gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchten, finden das Produkt mit der WKN VS8VJL ganz interessant. Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS4EW3.

Einen speziellen Überblick zu allem bisherigen in Sachen #Dieselgate haben wir unter diesem VW-Link aufgelistet.

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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