Aixtron: Wird die chinesische Rettung vollzogen?

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Bildquelle: Pressefoto Aixtron

Die Aixtron-Aktie (WKN A0WMPJ) hatte sich zuletzt nur noch seitwärts bewegt. Doch heute sorgt die mögliche Übernahme aus China für eine Kurssprung. Bleibt die Frage ob diese Rettung vollzogen wird.

Konkret hat der chinesische Investor Fujian Grand Chip Investment Fund LP (FGC) ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot angekündigt. Das Barangebot in Höhe von 6,00 Euro pro Aixtron-Aktie entspricht einer Bewertung des TecDAX-Konzerns von rund 670 Mio. Euro. Das Management begrüßt das Engagement aus China, soll diese Transaktion doch die langfristige Zukunft von Aixtron sichern. „Wir befürworten die Transaktion vollumfänglich, da sie unmittelbaren Mehrwert für unsere Aktionäre schafft und es Aixtron ermöglicht, die neuen Produkte in den Markt zu bringen. Mit dem FGC haben wir einen Partner gefunden, der uns einen lokalen Marktzugang bietet und damit unsere Geschäftsziele in Asien unterstützt“, erklärte Kim Schindelhauer, Aufsichtsratsvorsitzender von Aixtron. Letztlich muss dazu jedoch die Übernahme erst einmal vollzogen werden.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Angesichts der enormen Bewertung könnte der ein oder andere Anleger auf die Idee kommen, dass mit einem anderen Partner vielleicht noch mehr drin ist und sich dem Deal aus China versperren. Noch muss man sich aber garnicht entscheiden, denn GCI geht davon aus, dass die Angebotsfrist voraussichtlich erst im Juli 2016 beginnen kann. Warten wir also ab, ob Aixtron wirklich in chinesische Hände gerät.

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Bildquelle: Pressefoto Aixtron


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