Deutsche Bank lässt sich nicht die Stimmung vermiesen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Dass der DAX am Donnerstag in einem besonders schwachen Gesamtmarktumfeld in die Tiefe stürzte, störte Anleger in Bezug auf die Deutsche Bank (WKN 514000) wenig. Am Tag der Hauptversammlung bescherten sie den Papieren des deutschen Branchenprimus satte Kursgewinnen.

Selbst ein wenig optimistischer Analystenkommentar konnte die gute Stimmung nicht eintrüben. Die UBS-Analysten sind der Ansicht, dass die Zahlen zum ersten Quartal gezeigt hätten, mit welchen Herausforderungen das Institut weiterhin zu kämpfen hätte. Ein Grund, warum die Aktie aus Analystensicht unter Druck (Rating: „Neutral“; Kursziel: 15,50 Euro) bleiben sollte.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Auf Anlegerseite honorierte man am Donnerstag unter anderem Versprechungen von Konzernchef John Cryan, wonach noch in diesem Jahr wichtige Rechtsstreitigkeiten beigelegt und damit einige der größten Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden sollen. Auch die weitere Tätigkeit des scheidenden Co-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fitschen schien ganz gut anzukommen. Anleger, die optimistisch eingestellt sind und sogar gehebelt auf steigende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie setzen möchten, finden das Produkt mit der WKN DG0HQJ sehr interessant.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


4 KOMMENTARE

  1. Die Kritik der Aktionäre und der Kurshunger?
    Sicherlich, es gibt noch viele Aufräumarbeiten
    bei der Deutschen Bank und hiermit verbunden
    starke Kosten, die die Ergebnisse kurzfristig
    belasten. Das Versprechen mehr „Fair Play“ bei
    aktiven Kunden walten zu lassen, kommt bestimmt
    am Markt an? Das Gute bei der Deutschen Bank
    scheint der Buchwert zum Kurswert zu sein.
    Hier ist ein gewaltiger Nachholbedarf. Bei
    anderen europäischen Aktien z.B. ING ist der
    Buchwert fast gleich dem Kurswert. Selbst die
    jetzige Ertragskraft, die noch weiter durch
    Rosinengeschäfte gestärkt wird, kann international
    sehr gut mithalten. Bei aller Kritik der
    Aktionäre sollte nicht übersehen werden, dass
    die Deutsche Bank ohne staatliche Hilfe die
    Finanzkrise seit 2007-2008 gemeistert hat.
    Im Gesamtdepot der Deutschen Bank befinden
    sich natürlich auch Wertpapiere unterhalb
    des guten Ratings?

  2. Könnte die Deutsche Bank zu einem Übernahmekandidat
    international werden?
    Schauen die Anleger auf die Aktienstückzahl, die
    noch nicht mal 1,4 Mrd. Stück erreicht, ergibt
    dies einen ungefähren Börsenwert -von Euro 15,40
    pro Stück- von 21,5 Mrd. Euro. Bei einem Buchwert
    von fast 50 Euro pro Stück ein Geschenk, welches
    sich von selbst beim Kauf finanziert. So manche
    Vermögensgesellschaft scheint aufmerksam zu werden.
    Selbst bei einem vorsichtigen Bruttoeertrag aus
    dem Normalgeschäft von einem 1 Euro rechnet sich
    schon die Investition. Schauen die Investoren das
    Gebot von Bayer für Monsanto an, können Sie ersehen,
    was die Deutsche Bank wirklich wert wäre, bei einem
    Übernahmeversuch. Fehlt den deutschen Investoren
    das Geld?

  3. „Auf Anlegerseite honorierte man am Donnerstag unter anderem Versprechungen von Konzernchef John Cryan, wonach noch in diesem Jahr wichtige Rechtsstreitigkeiten beigelegt und damit einige der größten Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden sollen. “
    Bin mal gespannt, in wiefern es hier nur bei „Versprechungen bleibt“. LG, Julia

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