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Adecco: Der Druck bleibt

Der weltgrößte Personalvermittler Adecco (WKN 922031) freute sich im ersten Quartal 2016 über eine Erholung auf dem wichtigen französischen Markt. Allerdings lief es anderswo nicht gerade blendend, so dass die Adecco-Aktie am Dienstag trotz eines positiven Gesamtmarktumfelds deutliche Verluste zu beklagen hatte.

Konzernweit konnten die Umsätze auf organischer Basis zwischen Januar und März um 4 Prozent gesteigert werden. Unter anderem sorgte eine ungünstige Verteilung vor Feiertagen für eine schwächere Performance auf der Ergebnisseite. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (EBITA) fiel um 5 Prozent auf 228 Mio. Euro. Damit rutschte die entsprechende Marge um 30 Basispunkte auf 4,3 Prozent ab.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Während Investoren Adecco am Dienstag abstraften, zeigten sich die Vontobel-Analysten angesichts des zuletzt schwächer gewordenen Wachstums enttäuscht. Demnach seien die Erlöse in den Monaten März/April organisch nur noch um 3 Prozent gewachsen. Das Wachstum in Frankreich würde vielversprechend ausfallen, jedoch nicht so in den USA und Deutschland. Außerdem könnten die Margen aus Analystensicht in den kommenden Jahren unter Druck bleiben.

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Bildquelle: Pressefoto Adecco


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