Um 10: Neuer Tag, neuer Versuch – Der DAX und die 10.000er Marke

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Der Deutsche Aktienindex ist dank des eines schwachen Euro den dritten Tag in Folge auf der Siegerstraße unterwegs. Ein Schritt vorwärts für den DAX ist allerdings ein Schritt rückwärts für die Börsen der Schwellenländer. Denn fällt der Euro, steigt der Dollar. Die japanische Regierung warnte in dieser Woche, notfalls mit direkten Interventionen gegen die Yen-Stärke vorzugehen. Das verunsichert die Marktteilnehmer und löst zusätzliche Dollar-Nachfrage aus.

Das ist die Fußangel der aktuellen Börsenphase. Fremdwährungskredite der Schwellenländer werten auf, wenn der Dollar stärker wird. Dadurch wird ihre Tilgung teurer. Da die Gewinnentwicklung schwach ist, treiben Währungsschwankungen die Kurse. Das aber ist ein Nullsummenspiel. Die Kurse verharren bis auf die täglichen Schwankungen mehr oder weniger auf der Stelle.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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