Die Börsenblogger-Exklusiv: Elexxion – Das Wachstumspotenzial des Dental-Laser-Anbieters ist riesig

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Sie sind Macher und Visionäre. Und sie sind felsenfest davon überzeugt, dass ihre Pläne aufgehen werden. Die Rede ist von den Vorständen Per Liljenqvist und Olaf Schäfer, die gemeinsam das Wachstum des Dental-Laser-Anbieters elexxion vorantreiben. Schäfer gründete das Unternehmen im Jahr 2002 und ist heute für die Sparte Forschung und Entwicklung sowie das Qualitätsmanagement zuständig. Idealerweise kann der Medizintechnik-Ingenieur auf mehr als 13 Jahre Berufserfahrung als Produktentwickler im Dental-Sektor zurückblicken. Ebenfalls über eine solide Expertise verfügt Liljenqvist, der als Vorstandschef für die Unternehmensentwicklung, die Finanzen und den Vertrieb verantwortlich ist. Der Diplom-Betriebswirt arbeitete 19 Jahre lang als Partner beziehungsweise Direktor im Bereich der internationalen Geschäftsentwicklung für KPMG, Celerant Consulting und Korn/Ferry International, bevor er im April 2008 bei elexxion ins Management eingestiegen ist.

Leistungsstarke Geräte mit breitem Anwendungsspektrum

2003 brachte elexxion den Weichgewebe-Laser claros auf den Markt. Zwei Jahre später lancierte das Unternehmen den Hartgewebe-Laser duros sowie den delos (Kombination aus dem claros und dem duros). Diese drei High-End-Laser zeichnen sich im Vergleich zu Konkurrenzprodukten durch die höchste derzeit verfügbare Leistungsstärke und ein breites Anwendungsspektrum aus. Zahnärzte können mit den Geräten Karies und Beläge entfernen, Wurzelkanäle gründlich desinfizieren, Zähne aufhellen und kleine chirurgische Eingriffe unblutig durchführen. Leider sind die drei Top-Produkte, die zwischen 25.000 und 59.000 Euro kosten, vielen Zahnärzten zu teuer. Deshalb erweiterte elexxion das Sortiment im Herbst 2008 um den claros nano, der für 13.000 Euro zu haben ist. Dessen Leistung ist mit 15 Watt geringer als die des claros (Leistung: 50 Watt). Dennoch lassen sich mit dem claros nano etwa 80 Prozent der Anwendungen durchführen, für die sein „großer Bruder“ claros geeignet ist.

Ein weiteres Einstiegsgerät wird im Juli 2010 lanciert

Im Gespräch mit mir im elexxion-Hauptsitz in Radolfzell betont Liljenqvist: „Der claros nano kommt bei den Zahnärzten wegen seines guten Preis-Leistungs-Leistungsverhältnisses hervorragend an.“ Ergänzend fügt er hinzu „Daher gehe ich davon aus, dass sich auch der claros pico (Leistung: fünf Watt) als Verkaufsschlager entpuppen wird.“ Den letztgenannten Laser wird elexxion im Juli 2010 auf den Markt bringen – und zwar zu einem Preis von circa 5.000 Euro. Angesichts dieses attraktiven Preises werden meiner Meinung nach viele Zahnärzte beherzt zugreifen. Einige von ihnen könnten kurze Zeit später eines der teureren Produkte aus dem Hause elexxion ordern, nachdem sie die Vorteile der Dental-Laser-Therapie kennen- und schätzengelernt haben. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich alle elexxion-Geräte sehr einfach bedienen lassen und zudem mit einem ansprechenden Design punkten.

Die Internationalisierung läuft auf Hochtouren

Für elexxion spricht neben der hohen Innovationsstärke des Unternehmens auch der zügige Vertriebsausbau. Schließlich hat Liljenqvist seit seinem Amtsantritt bereits zahlreiche Vertriebskooperationen mit gut positionierten Dentalgroßhändlern vereinbart. Verträge schloss er beispielsweise mit dem deutschen Marktführer Pluradent, der Schweizer Healthco-Breitschmid AG und mit der amerikanischen Patterson Companies Inc. Von großer Bedeutung ist auch die im Dezember 2009 vereinbarte Zusammenarbeit mit der Saint-Jalmes E.U.R.L. Das Unternehmen wird künftig die elexxion-Laser in Spanien und Frankreich vertreiben, wo es insgesamt rund 60.000 niedergelassene Zahnärzte gibt. „Der Deal mit Saint-James wird uns schon in den kommenden Monaten die ersten Erlöse bescheren“, berichtet Liljenqvist. Weitere Wachstumsimpulse erwartet der Vorstandschef infolge der Gewinnung erfahrener Vertriebspartner in der Ukraine, in Kroatien und in Slowenien im Januar dieses Jahres. Erfreulich ist zudem, dass Liljenqvist Gespräche bezüglich ähnlichen Kooperationen in anderen südosteuropäischen Staaten führt und damit rechnet, noch im ersten Quartal 2010 Abschlüsse verkünden zu können. Unabhängig davon sollen bis Jahresende auch Italien, Polen, China, Japan, Kanada und das Baltikum erschlossen werden. 2011 soll die Expansion in Südamerika, Australien und Südafrika fortgesetzt werden. Die Internationalisierung dürfte sich auf jeden Fall auszahlen. Denn das von elexxion adressierbare Volumen des Dental-Laser-Marktes wird basierend auf einer Prognose der Global Data Collecting Company von 110 Millionen US-Dollar im Jahr 2008 auf 144 Millionen US-Dollar im Jahr 2013 steigen.

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Perio Green – eine Waffe gegen eine Volkskrankheit …

Für reichlich Wachstumsfantasie sorgt bei elexxion Perio Green. Dies ist ein Wirkstoff zur Parodontitis-Therapie, der sich photodynamisch durch Laserlicht aktivieren lässt. Im Vergleich zur herkömmlichen Behandlung von Zahnfleisch- und Zahnbett-Entzündungen ist die Therapie mit Perio Green wesentlich effektiver und deutlich schmerzärmer. Von diesen Vorteilen könnten in Zukunft sehr viele Patienten profitieren, denn gemäß einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation leiden etwa zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung unter Parodontitis-Symptomen. In Amerika sind sogar acht von zehn Personen von der Volkskrankheit betroffen, die die häufigste Ursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter ist.

… die 2011 auf den Markt kommen könnte

Die Wirksamkeit von Perio Green wurde bereits im Rahmen einer präklinischen Studie nachgewiesen. Daher geht Liljenqvist davon aus, dass in diesem Jahr auch die im Dezember 2009 gestartete klinische Studie mit positiven Resultaten abgeschlossen wird. Sollte dies der Fall sein, könnte die Zulassung und Markteinführung des Wirkstoffes schon 2011 erfolgen. Dies wäre bei elexxion der Startschuss für ein kräftiges Wachstum. Denn das Volumen des globalen Marktes für Parodontitits-Therapien lag 2008 bereits bei drei Milliarden US-Dollar und wird Expertenschätzungen zufolge bis 2013 auf 4,2 Milliarden US-Dollar klettern. Der von elexxion adressierbare Anteil dürfte 2011 bei circa 700 Millionen US-Dollar liegen.

Auch für die Periimplantitis-Therapie geeignet

Hochinteressant: Perio Green eignet sich nicht nur zur Parodontitis-Therapie, sondern auch zur Behandlung einer sogenannten Periimplantitis. Dabei handelt es sich um eine Entzündung eines Zahn-Implantat-Bettes im Kieferknochen, die sich bislang nur unbefriedigend therapieren lässt. Die Symptomatik tritt bei circa zehn bis 15 Prozent der Patienten auf, die sich ein Zahn-Implantat einsetzen lassen. Somit birgt der Periimplantitis-Markt ein großes Umsatzpotenzial für elexxion.

Gute Renditeaussichten

Aus Anlegersicht ist es wissenswert, dass sich mit durch Laserlicht aktivierbaren Wirkstoffen wesentlich bessere Margen erzielen lassen als mit Dental-Lasern. Daher verwundert es nicht, dass Liljenqvist nach der Markteinführung von Perio Green mittel- bis langfristig weitere Medikamente lancieren möchte. An potenziellen Abnehmern für die renditestarken Präparate wird es nicht mangeln, da die Anzahl installierter elexxion-Laser kontinuierlich steigt. Im Zuge dieser Entwicklung erhöht sich auch der Absatz der Verbrauchsmaterialien für die Dental-Laser, mit denen sich ebenfalls stattliche Margen erzielen lassen.

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Die Planzahlen sind nicht aus der Luft gegriffen

Liljenqvist stellt für 2014 einen Umsatz von 25 Millionen Euro und eine operative Marge von 25 Prozent in Aussicht. Diese Planzahlen sind aus meiner Sicht angesichts des weltweiten Vertriebsausbaus sowie der guten Chancen auf eine Zulassung und Vermarktung des margenstarken Wirkstoffes Perio Green durchaus realistisch. Positiv werte ich zudem, dass elexxion im zweiten Halbjahr 2010 den Sprung in die Gewinnzone schaffen will. Wird dieses Ziel erreicht, dürfte die Aktie des Dental-Laser-Anbieters von der breiten Masse der Anleger entdeckt werden.

Triftige Kaufgründe

Vorausschauende Börsianer sollten allerdings schon jetzt einsteigen. Schließlich bringt elexxion derzeit lediglich 7,57 Millionen Euro auf die Börsenwaage. Diese Marktkapitalisierung ist schlichtweg zu niedrig in Anbetracht der hervorragenden Unternehmensperspektiven. Von letzteren scheint übrigens ein finanzstarker Investor überzeugt zu sein, mit dem Liljenqvist bezüglich eines Einstiegs bei elexxion verhandelt. Der Deal könnte in Kürze verkündet werden, was den Kurs der elexxion-Aktie deutlich nach oben treiben dürfte.

Weitere Informationen
WKN: A0K FKH
ISIN: DE000A0KFKH0
Aktienanzahl: 4.203.952
aktueller Kurs (Stand: 05.02.2010): 1,80 Euro
Marktkapitalisierung: 7,57 Millionen Euro
Umsatz im Geschäftsjahr 2008: 2,80 Millionen Euro
Umsatz im ersten Halbjahr 2009: 1,42 Millionen Euro


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2 KOMMENTARE

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