Um 10: DAX stabilisiert sich – Euro scheitert an Widerstand

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Der DAX verhält sich, wie es das Börsensprichwort vermuten lässt: „Sell in May and go away“ hat in diesem Jahr sehr gut funktioniert. Enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten wirken bis in die neue Woche nach. Zwar wurden im April weniger neue Stellen geschaffen, das Lohnwachstum lag jedoch über den Erwartungen. Die Spekulationen über eine baldige Zinswende sind damit nicht ganz vom Tisch.

Der Dollar wird wieder stärker – dem Euro gelang auch in der vergangenen Woche kein Ausbruch über 1,1450 US-Dollar. An diesem Widerstand scheiterte die Gemeinschaftswährung in den vergangenen fünf Quartalen ganze acht Mal. Ein Wochenschlusskurs über dieser Hürde wäre gleichbedeutend mit einem charttechnischen Rally-Signal. Dann würde der Deckel wegfliegen. Für einen klar stärkeren Euro fehlen aber bislang die Signale.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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