Before the Bell: Aktienmärkte leiden unter Euro-Krise, US-Futures mit deutlichen Abschlägen

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Die Aktienmärkte leiden merklich unter den Sorgen um den Euro. Nachdem gestern auch Portugal für Krisenstimmung gesorgt hat, macht sich die Sorge vor einem Flächenbrand breit. Denn die Staatsdefizite sind in fast allen (Euro-)Ländern in ungekannten und wenig zukunftsträchtigen Höhen angelangt. Auf der anderen Seite ist die Flucht aus dem Euro, bspw. in den Dollar, wenig zielführend, wie gestern Kollege Morrien im Schlussgong so schon aufzeigte. Stattdessen sollte man nach vorne schauen. Die PIGS-Staaten werden den Euro nicht zu Grund richten. Und bisher halten sich die Unternehmen, im Gegensatz zu den Staaten ja deutlich besser. Von daher dürfte es sich eher um eine kurze Zwischenpanik handeln, aber warten wirs ab. Nach der ersten Korrekturphase vergangene Woche hatte man ja nicht mit solchen Problemen gerechnet, obwohl sie eigentlich abzusehen waren. Aber vielleicht sind wir nächste Woche wieder etwas schlauer.

US-Futures für Arbeitsmarktdaten im Minus

An der Wall Street schaut man heute gespannt auf die Konjunkturdaten. So stehen die Arbeitsmarktdaten für Januar sowie am Abend die Verbraucherkredite für Dezember auf der Agenda. Derweil notieren auch in den USA die Futures mit roten Vorzeichen. Der S&P 500 verliert derzeit 0,7 Prozent und der NASDAQ gibt 0,2 Prozent nach. In Frankfurt verliert der DAX 1,3 Prozent auf 5.463 Punkte.


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