Um 10: DAX knickt wieder ein – Japan könnte China als Unruheherd ablösen

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Nur wenige Stunden, nachdem die US-Notenbank die globalen Probleme aus ihrer Risikoliste strich, kommen selbige zurück. Die japanische Börse stürzt heute Morgen den zweiten Tag in Folge ab. Dieses Mal hat es auch die Börse in Hongkong erfasst.

Nachdem es ruhig um China geworden ist, könnte sich Japan nun zum neuen Unruheherd unter den Weltbörsen entwickeln. Japans Wirtschaft erlebte in den vergangenen sieben Jahren fünf Rezessionen. Die Abenomics konnten nichts daran ändern. Die Zweifel am Nutzen und Grenznutzen der Geldpolitik schüren die Nachfrage nach Gold.

Gold profitiert von dem Verdacht, dass es sich bei den jüngsten Beschlüssen der japanischen Notenbank, oder dem Mangel an selbigen, um eine politische Fehlentscheidung gehandelt haben könnte. Aus den USA wurde ein Wachstum von nur 0,5 Prozent für das erste Quartal gemeldet. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von tiefen Zinsen für längere Zeit.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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