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Um 10: DAX kämpft und kämpft – Japans Notenbank schickt Nikkei auf Talfahrt

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Umso öfter der Deutsche Aktienindex die aus technischer Sicht wichtige 200-Tage-Linie testet, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie bricht.

Und wer einen Beleg für die Aussage sucht, dass Zentralbanken die Kurse machen, wird heute in Japan fündig. Nachdem die dortige Notenbank entschied, nichts zu tun, rauschte der Nikkei um über drei Prozent in die Tiefe. Die Bank of Japan stellte klar, dass sie sich nicht von den Märkten gefangen nehmen lässt.

Die Entscheidung ist eine große Überraschung. Im Vorfeld gab es Hinweise auf eine Ausweitung der Geldpolitik in Japan. In den USA wird ein kleiner Zinsschritt um 25 Basispunkte wahrscheinlicher, wenngleich  über den genauen Zeitpunkt weiterhin Unsicherheit besteht.

Bricht der DAX die 200-Tage-Linie, könnte es zu einer Fortsetzung der Korrektur bis auf die runde 10.000-Punkte-Marke kommen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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