Novartis & Roche: Trennung wird vorbereitet

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Bildquelle: Pressefoto Novartis

Investoren, die sich zuletzt am Schweizer Pharmariesen Novartis (WKN 904278) beteiligten, konnten sich auf dieser Weise über Umwege auch einen Anteil am Basler Nachbarn Roche (WKN 855167) sichern. Doch jetzt könnte sich Novartis von seiner Beteiligung an Roche trennen.

Novartis hält rund ein Drittel der Roche Inhaberaktien (WKN 851311). Diese werden an der Börse derzeit mit etwa 13,5 Mrd. CHF (umgerechnet 12,3 Mrd. Euro) bewertet. Geld, das Novartis gut gebrauchen könnte. Schließlich gilt es das schwächelnde Geschäft mit der Augenheilkunde Alcon auf Vordermann zu bringen. Außerdem müssen die jüngsten Portfolioumbildungen sortiert werden, während man sich gleichzeitig der Generika-Konkurrenz stellen muss.

Auf der anderen Seite dient eine Beteiligung an Roche auch immer als Stabilitätsanker, wenn es im eigenen Hause nicht ganz so rund läuft. Dass so etwas wichtig werden kann, wurde im Auftaktquartal 2016 deutlich. Während Novartis im März-Quartal 2016 einen Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 11,6 Mrd. US-Dollar ausweisen musste, blieb Roche auf Wachstumskurs. Zudem kann man mit vielversprechenden Medikamentenentwicklungen aufwarten.

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Bildquelle: Pressefoto Novartis


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