Freenet und die Zweifler

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Bildquelle: Pressefoto freenet

Der Mobilfunkanbieter Freenet (WKN A0Z2ZZ) ist hierzulande als attraktiver Dividendenwert bekannt. Schließlich kann sich eine Dividendenrendite von mehr als 6 Prozent sehen lassen. Allerdings hat das TecDAX-Unternehmen nun mit einigen Zukäufen für Kritik von Analystenseite gesorgt.

Zuletzt waren die Analysten bei Oddo Seydler an der Reihe. Sie sind der Ansicht, dass die jüngsten Übernahmen wie der Kauf der Media Broadcast Gruppe aus Köln die Unternehmensstory nicht verbessern und das Risikoprofil verschlechtern würden. Daher ging es nun für das Kursziel der Freenet-Aktie von 34,00 auf 27,00 Euro nach unten, während das Rating von „Buy“ auf „Neutral“ geändert wurde. Schon zuvor hatten die DZ Bank und die Commerzbank die jüngsten Ausgaben bei Freenet kritisiert. Sie hätten sich eher ein Aktienrückkaufprogramm gewünscht.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Auch auf Anlegerseite schien man nur wenig von den jüngsten Ausgaben, zu denen auch der Kauf eines Anteils von 23,83 Prozent am Schweizer Telekommunikationsanbieter Sunrise Communications Group zählt, wenig zu halten. Allerdings kann der jüngste Kursrücksetzer bei der Freenet-Aktie auch als Einstiegsgelegenheit dienen. Vor allem, wenn Investoren der Ansicht sind, dass die jüngsten Übernahmen doch Früchte tragen. Solche Gelegenheiten gab es in den vergangenen Jahren zudem nicht allzu häufig, da der Langfrist-Chart steil nach oben zeigt. Anleger, die sogar gehebelt auf steigende Kurse der Freenet-Aktie setzen möchten, finden das Produkt mit der WKN HU0XRZ sehr interessant.

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Bildquelle: Pressefoto freenet


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