Die Börsenblogger um 12: DAX kämpft sich zurück, Ölpreise sind nicht alles

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die ausgebliebene Einigung auf ein Einfrieren der Ölproduktion auf dem Niveau zu Jahresbeginn 2016 der OPEC-Länder mit Nicht-OPEC-Staaten brachte am Montag die Ölnotierungen und die Aktienkurse unter Druck. Allerdings konnte sich der DAX bis zum Mittag über die psychologisch wichtige 10.000er-Punkte-Marke zurückkämpfen.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -0,2% 10.028
MDAX -0,1% 20.314
TecDAX -0,1% 1.648
SDAX -0,1% 8.745
Euro Stoxx 50 -0,5% 3.039

Die Topwerte im DAX sind BMW (WKN 519000), Commerzbank (WKN CBK100) und Continental (WKN 543900). Während sich die Märkte am Montag nicht gerade über fallende Ölpreise freuten, sieht man dies bei der Lufthansa (WKN 823212) anders. Deutlich gedrückter ist dagegen die Stimmung beim österreichischen Lichtkonzern Zumtobel (WKN A0JLPR), nachdem dieser Investoren bereits in der Vorwoche mit der Senkung der Umsatz- und Gewinnprognose schockiert hatte.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Montagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1305 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Freitagmittag auf 1,1284 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8862 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Montagmittag deutlich im Minus, nachdem sich OPEC-Mitglieder und Nicht-OPEC-Staaten bei ihrem Treffen am Wochenende in Doha nicht auf ein Einfrieren der Produktion auf dem Januar-Niveau einigen konnten. Zuletzt war WTI mit 39,06 US-Dollar je Barrel 3,7 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 3,0 Prozent auf 42,00 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Verlustzone und lag bei 1.237,33 US-Dollar je Unze (-0,1 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,3% 17.764
NASDAQ100-Future -0,3% 4.524
S&P500-Future -0,3% 2.068

Die Berichtssaison nimmt in der zweiten Woche merklich an Fahrt auf. Bereits zum Wochenauftakt stehen die ersten Highlights an. Vor Handelsbeginn werden mit der Großbank Morgan Stanley (WKN 885836), dem Spielwarenhersteller Hasbro (WKN 859888) und dem Coke-Wettbewerber PepsiCo (WKN 851995) drei interessante Wall-Street-Größen Zahlen vorlegen. Während Morgan Stanley branchentypisch deutlich schwächere Ergebniszahlen vorlegen dürfte, wird bei Hasbro ein leichtes Gewinnplus und bei PepsiCo ein leichtes Gewinnminus erwartet.

Am Abend folgen dann die Zahlen von „Big Blue“ IBM (WKN 851399) und Netflix (WKN 552484). Die IBM-Zahlen werden dabei ganz besonders betrachtet, denn der Technologiekonzern gilt vielen Anlegern als Gradmesser für die US-Wirtschaft. Analysten erwarten ein deutliches Ergebnisminus. Bei Netflix richtet sich der Blick wiederum auf das Wachstum und wie die Marktdurchdringung vorangeht, während der Gewinn deutlich unter dieser Entwicklung leiden dürfte.

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